Donnerstag, 31. Dezember 2015

Das war 2015 bei Mama Maus

Heute ist der 31.12.2015. Silvester. Wieder geht ein Jahr zuende und ich darf schon zum zweiten Mal auf meinem eigenen Blog ein Jahr revue passieren lassen.
Wie bereits letztes Jahr nutze ich meinen angepassten Fragebogen. Viel Spaß beim Lesen und wer vergleichen will, findet hier den Fragebogen vom letzen Jahr.

1. Wie war dein Jahr auf einer Skala von 1 bis 10?
Aus dem Bauch heraus bekommt dieses Jahr eine 9. Es könnte kaum besser sein. Alle sind gesund. Die Mäusekinder entwickeln sich prächtig und das Leben in unserem Haus macht einfach nur Spaß. Wir haben dieses Jahr einen wundervollen Urlaub verbracht und wir erwarten uns viertes Mäusekind.
Das diese Jahr trotzdem keine 10 bekommt liegt immer noch an dem Umstand, dass Papa Maus auswärts arbeiten muss.

2. Hast du dich äußerlich verändert?
A) Hast du zu- oder abgenommen?

Durch das Stillen habe ich im ersten Halbjahr mehr als 10kg abgenommen und sogar weniger als vor der Schwangerschaft mit dem Knuddelkäfer gewogen. Im Rahmen der neuen Schwangerschaft habe ich diesen Verlust mehr als ausgeglichen und wiege jetzt schon 15kg mehr als im Juni.

B) Hat sich dein Haarschnitt verändert?
Meine Haare wurden diese Jahr zwei Mal geschnitten, damit sie auf klassischer Länge bleiben. Es hat sich also mal wieder nichts verändert.

C) Hast du etwas an deinem Styling verändert?
Bis zur Schwangerschaft konnte ich aufgrund der Abnahme wieder sehr enge Jeans und Oberteile tragen. Es war wirklich schön mal ein paar neue Teile im Kleiderschrank begrüßen zu können.
Durch den enormen Schwangerschaftbauch, den ich bereits jetzt vor mir herschiebe, sind die Schwangerschaftshosen aktuell wieder meine besten Freunde.

3. Wie war dein Jahr in finanzieller Hinsicht?
A) Wie war deine berufliche Entwicklung?
Ich bin immer noch in Elternzeit und werde dies auch noch die nächsten Jahre sein. Als Managerin von drei kleinen Kindern habe ich trotzdem genug zu tun. Der Alltag hat sich wunderbar eingespielt und ich bin gespannt wie sich nächstes Jahr alles entwickeln wird, wenn das 4. Mäusekind zur Welt kommt.

B) Ist dein Konto voller oder leerer?
Dieses Jahr konnten wir trotz Urlaub etwas ansparen, weil wir weniger am Haus gemacht haben. Nächstes Jahr werden wir diese Rücklagen für den Ausbau unseres Dachgeschosses brauchen.

C) Hast du diese Jahr mehr oder weniger ausgegeben?
Weniger.
Die Einrichtung ist aktuell komplett und bis auf ein paar Reparaturen ist nichts am Haus gemacht worden. Wir haben im Großen und Ganzen sehr sparsam gelebt und dadurch unseren Urlaub finanziert.

D) Was war deinen größte Anschaffung?
Ein neuer riesengroßer Fernseher, den sich Papa Maus gewünscht hat.
Gleich gefolgt vom Spielhaus der Kinder und unserem Hund.

E) Hast du etwas gewonnen?
Ja, ein Spiel für die Mäusekinder.

4. Wie sah es mit der Gesundheit aus?
A) Hast du dich mehr oder weniger bewegt?
Anfang des Jahres bin ich sehr viel spazieren gegangen. Fast jeden Monat mehr als 40km. Gegen Ende des Jahres konnte ich diese Pensum aufgrund der Schwangerschaft allerdings nicht halten.
Ich hoffe, dass sich die Bilanz nächstes Jahr nach der Geburt des Bauchzwergs wieder verbessern wird.

B) Welche Krankheiten haben dich heimgesucht?
Neben der ein oder anderen Erkältung und dem obligatorischen Magen-Darm war das Jahr für mich recht ruhig.
Die großen Mäusekinder haben sehr unter der Mundfäule gelitten und der Knuddelkäfer unter dem hohen Fieber ohne erkennbare Ursache.

C) Welche war davon die Schlimmste?
Die beinahe Lungenentzündung, die mich über 9 Wochen mit schrecklichem Husten gequält hat.

5. Wie war dein Jahr emotional gesehen?
A) Was war deine dümmste Idee?
Den Urlaub bei den Schwiegereltern zu beginnen. Aber vom holprigen Start haben wir uns unseren wunderbaren Urlaub nicht vermiesen lassen. So wurde aus einer dummen Idee eine wunderbare Erinnerung.

B) Auf was hättest du diese Jahr verzichten können?
Den Ausfall der Heizung zu Weihnachten und die kaputte Klimaanlage im Auto, die immer noch auf ihre Reparatur wartet.

C) Was war deine beste Idee?
Schwanger einen kleinen Welpen in unserer Familie zu begrüßen. Bis die Minimaus geboren wird, ist unser kleiner Yorkshire ausgewachsen und hat auch schon einen Großteil der Erziehung hinter sich. Ansonsten wäre unser kleiner Mitbewohner frühestens in 2 Jahren zu uns gekommen. Bei der Freude, die sie uns schenkt, war es eindeutig die richtige Entscheidung.

D) Von was wolltest du jemanden unbedingt überzeugen?
Den Kurztrip nach Hamburg und an die Ostsee. Ganz spontan an einem Wochenende ohne Hotelbuchung.

E) Was ist dein Wort des Jahres?
Urlaub

F) Was ist dein Unwort des Jahres?
Ölschaden, weil der mich so viele Nerven gekostet hat

G) Was war das schönste Geschenk, das du erhalten hast?
Den Dezember mit meinem Mann zu verbringen. Er hatte den gesamten Monat Homeoffice und Urlaub, so dass wir immer zusammen sein konnten.

H) Was war das schönste Geschenk, das du jemandem gemacht hast?
Ein Lego Sternzerstörer.

I) Was war der schönste Satz, den dir jemand gesagt hat?
Ich liebe dich.

J) Was war der schönste Satz, den du zu jemandem gesagt hast?
Ich liebe dich und wir bekommen ein Baby.

6. Was war besonders am letzten Jahr?
A) Was war das leckerste Essen dieses Jahres?
Hähnchenspieße am Imbiss im Urlaub. Die haben wir uns gleich zweimal gegönnt und ich muss demnächst versuchen mal ein Rezept dafür zu finden.

B) Mit wem hast du die meiste Zeit verbracht?
Mit den Mäusekindern, vor allem dem Knuddelkäfer.

C) Mit wem hast du die schönste Zeit verbracht?
Mit meiner kleinen Familie.

D) Was hast du diese Jahr zum ersten Mal getan?
Ein Kind zur Einschulungsuntersuchung begleitet.

E) Was hast du diese Jahr nach langer Zeit wieder mal getan?
Tagescreme benutzt. Aber ehrlich gesagt, kann ich mich damit nicht wirklich anfreunden.

F) Welcher Moment des Jahres wird dir immer in Erinnerung bleiben?
Die Einweihungsparty des Spielhauses der Kinder. Ihre lachenden Augen, als sie ihre Freunde begrüßt haben und das tolle Kinderlachen, als die ganze Kinderschar im Garten getobt hat. Ein wunderschöner Nachmittag.

7. Welche Vorsätze hast du für das neue Jahr?
Ich möchte eine tolle Geburt haben und danach viel Zeit mit dem neuen Erdenbewohner verbringen.
Ich möchte unseren neuen Alltag als Großfamilie schnell in den Griff bekommen und dabei noch viel gelassener agieren.
Ich möchte nach der Schwangerschaft ganz entspannt wieder zu meinem Ausgangsgewicht zurückfinden.
Ich möchte mehr für den Blog schreiben. Mein Ziel vom letzten Jahr habe ich mit Pauken und Trompeten verfehlt. Deshalb bleibe ich dieses Mal sehr zurückhaltend und nehme mir nur vor jede Woche mindestens einen Post zu verfassen. Ich hoffe, dass ich diese Ziel erreichen werde. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ich nächstes Jahr mehr Leser begrüßen dürfte.

Den Schlusssatz vom letzten Jahr kann ich fast eins zu eins übernehmen:
2015 war ein wirklich schönes Jahr. Bis auf kleiner Wehwehchen ging es mir und allen, die ich liebe, hervorragend und ich hoffe, das bleibt auch in den nächsten Jahren so. Unsere Familie ist gewachsen, nicht nur an der Mitgliederzahl sondern auch an Liebe und Freundschaft gemessen. Ich bin glücklich und wenn Papa Maus jetzt noch jeden Tag bei uns sein könnte, wäre unser Leben fast perfekt.


Mittwoch, 23. Dezember 2015

Raffinierte Lebkuchen-Weihnachtsbaumanhänger

Letztes Jahr haben die Kinder das Lebkuchenhaus-Selbstbauset geliebt. Deshalb wollte ich diese Jahr selbst Lebkuchen backen und ein Haus basteln. Da wir allerdings dank Oma und Opa vom Nikolaus wieder ein Selbstbauset bekommen haben, hatte ich die Idee schon aufs nächste Jahr verschoben.

Dank einem Post von Carola von Frische Briese bin ich kurz vor Heiligabend auf ihr Rezept für Weihnachtsbaumanhänger aufmerksam geworden. Jetzt hatte ich doch einen Grund endlich mal Lebkuchen zu backen.

Heute war es so weit.
Das Rezept lässt sich leicht umsetzen und die großen Mäusekinder konnten gut beim Ausrollen, Ausstechen und Bonbon auspacken mithelfen.

Ungebackene Lebkuchen auf dem Backblech
Ungebackene Lebkuchenanhänger

Fertige Lebkuchen auf dem Backblech
Gebackene Lebkuchenanhänger mit zerlaufener Bonbonmasse


Selbstgemachte Lebkuchenanhänger an Plätzchentüte
Lebkuchen als Geschenkeanhänger

Selbstgebackene Lebkuchen am Weihnachtsbaum
Lebkuchenanhänger am Weihnachtsbaum


Das Resultat lässt sich wirklich sehen. Wir nutzen die Anhänger sowohl am Weihnachtsbaum als auch als Geschenkanhänger.
Allerdings habe ich die Anhänger hinten mit Klarsichtfolie bezogen, da sie leider bei Raumtemperatur klebrig sind und ansonsten Flecken hinterlassen würden.

Ein wirklich tolles Rezept und nächstens Jahr werde ich dann endlich versuchen ein selbstgebackenes Lebkuchenhaus aus diesem Teig zu kreieren. Auch wenn ich zugeben muss, dass der Einzige, der die Lebkuchen mit Wonne verspeist der Kuschelbär ist. Für alle anderen steht der dekorative Wert an erster Stelle - schließlich sie sind die Anhänger atemberaubend schön.



Donnerstag, 17. Dezember 2015

Schuleingangsuntersuchung

Heute hatte der Kuschelbär seine Schuluntersuchung.
Fast eine ganze Stunde wurde unser großer Mann von insgesamt 3 verschiedenen Ärztinnen geprüft. Für mich als Mutter war es bestimmt genauso spannend wie für ihn.

Begonnen wurde mit dem Bereich Sehen.
Nachdem der klassische Seetest keine Besonderheiten zeigt, wurde das räumliche Sehen und geometrische Figuren behandelt. Dazu gehörte 3D-Bilder auf Tafeln zu identifizieren und einzelne Formen aus einem Bild herauszusuchen und mit einem Stift nachzumalen.
Außerdem sollte ein Drache der aus immer weniger vorgezeichneten Linien besteht vervollständigt werden.

Drachen fertig zeichnen


Der Kuschelbär meisterte die Aufgabe ganz wunderbar, vergaß aber eine horizontale Linie und fügte sie erst auf Nachfrage ein. Scheinbar ein normales Phänomen in dem Alter.

Beim Zeichnen des gewünschten Menschen, machte es sich der Kuschelbär wie immer einfach und zeichnete nur das nötigst - er vergaß sogar die Ohren. Konnte sie aber auf Wunsch an der richtige Stelle anzeichnen.

Anschließend wurde als eine weitere wichtige Grundfähigkeit das Hörvermögen getestet.
Hier mussten nur immer leiser werdende Piepsgeräusche angezeigt werden.

Logik und Mengenverschändnis wurden auch geprüft.
Es müssten einfache Figuren abgezeichnet, bis 12 gezählt und Mengen bis 6 erkannt werden. Auch einfache Vergleiche im Sinne von "wo sind mehr Punkte zu sehen" wurden erwartet.

Drei einfache Figuren mussten abgezeichnet werden


Mengen bis 6 erkennen und vergleichen


Der für mich witzigste Test war das Nacherzählen einer Bildergeschichte. Zu sehen waren 5 Bilder. Der Kuschelbär schaute 5 Sekunden und fasste zusammen: "Da läuft der Mann los und am Ende liegt der Mann." Kurz und knackig. Der Ärztin war das doch etwas zu komprimiert und sie fragt nach. Sofort merkte sie, dass der Kuschelbär sehr wohl alle Details erkannt hatte. Auch in der kurzen Zeit, die er sich fürs Betrachten genommen hatte.

Abschließend wurde die Motorik und vor allem die für das Schreiben essentielle Feinmotorik getestet.
Es musste eine Klopffolge nachgemacht werden. Hier hatte unser kleiner Mann arge Konzentrationsprobleme und schaffte es immer erst nach dem zweiten Hören korrekt. Scheinbar in dieser Testsituation normal, da er es Zuhause ohne Probleme schaffte.
Außerdem sollten die Finger einer Hand einzeln zum Daumen geführt werden. Diese Aufgabe war die schwerste für den Kuschelbär. Er machte sie sehr langsam und bewegte fast ausschließlich den Daumen. Die Ärztin beruhigt mich und sagte die Feinmotorik entwickelt sich bis zum 7. Lebensjahr und dass das alles bis zum Schulbeginn noch viel besser klappen wird.

Neben diesen Punkten wurde natürlich auch das Allgemeinbefinden geprüft.
Der Kuschelbär wurde gewogen und vermessen, Hals, Nase und Ohren betrachtet und die Haltung kontrolliert.

Als sich der Kuschelbär endlich wieder anziehen durfte und ein Puzzel als Belohnung für seinen Mitarbeit bekommen hatte, gab es für ihn kein Halten mehr. Er turnte und hüpfte wild umher und wollte nur noch schnell gehen.

Die Ärztin verabschiedete uns mit den Worten: "Frau Maus, Sie können sehr stolz auf Ihren Sohn sein, er hat das alles wunderbar gemacht und wird viel Spaß in der Schule haben." und einem wunderbaren Gefühl für die kommende Einschulung.

Nachdem der Kuschelbär alle Aufgaben diese Jahr so souverän gemeistert hat, bin ich auch etwas entspannter, wenn nächstes Jahr der Termin für die Kaisermotte ansteht.

Freitag, 11. Dezember 2015

Schnelle Weihnachtsbastelei

Sarah von Blog Mamaskind hat drei tolle Ideen zum Basteln mit Kindern für Weihnachten veröffentlicht.
Da vor allem Kleinkinder noch nicht so lange bei der Sache bleiben, hat sie gleichzeitig dazu aufgerufen weitere schnelle Bastelideen zu teilen.

Gerne beteilige ich mich an ihrer Linksammlung. Wobei ich zugeben muss, dass wir letztes Jahr mehr gemeinsam gebastelt haben. Dieses Jahr basteln die Kinder oft selbstständig und brauchen weniger Anregungen und Hilfestellungen von Mama.

Eine Idee von mir haben wir jedoch bereits gemeinsam umgesetzt:
Einfache Weihnachtsbäume als Christbaumschmuck.

Das benötigte Material ist denkbar einfach - ein Blattpapier in der gewünschten Größe, einen Haken für Weihnachtskugeln oder einen Faden und ein paar Stifte oder Stempel.

Wir haben einen Notizzettel von 10x10 cm genutzt. Auf diesen habe ich eine Spirale aufgezeichnet.
Der Kuschelbär hat diese mit seinen 5 Jahren schon sehr gut ausgeschnitten. Eine echt gute Übung für das Schneiden von runden Kanten.


Spirale aus Papier ausgeschnitten

Danach habe ich in die Mitte ein kleines Loch mit dem Haken für die Christbaumkugeln gestochen.
Die Grundform ist damit fertig und muss nur noch verziert werden. Wir haben uns klassisch für ein paar aufgemalte Weihnachtsbaumkugeln entschieden. Dies hat die Kaisermotte mit viel Freude erledigt.
Natürlich kann man jedes beliebige Muster malen oder auch stempeln.

Kind bemalt Papierspirale mit Kugeln
Jetzt wird nur noch der Haken oder ein Bindfaden befestigt und fertig ist der spiralförmige Weihnachtsbaum als Christbaumanhänger.


Weihnachtsschmuck hängt im Tannenbaum

Die großen Mäusekinder konnten beide mithelfen und sind wie immer sehr stolz auf den fertigen Anhänger, der jetzt unseren Baum noch schöner macht.


Hier auch noch die Links zu den tollen Bastelarbeiten aus dem letzten Jahr:
Weihnachtsbaumanhänger aus Salzteig,
Papierstern zum Aufhängen und
Schneemann als Fensterbild.

Auch diese drei Basteleien sind schnell gemacht und können von kleinen Kindern gut bewältigt werden.




Samstag, 5. Dezember 2015

Er läuft

Endlich! Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für den Knuddelkäfer.

Bereits Anfang April mit 8 Monten fing der Knuddelkäfer an zu krabbeln. Im gleichen Monat lernte er sich selbstständig hinzusetzen und konnte sich auch schon zum Stehen hochziehen. Die ersten Schritte am Möbeln entlang ließen danach nicht lange auf sich warten. Nur an der Hand wollte er nicht laufen und ließ sich einfach fallen.
Ab Anfang Juli mit 11 Monaten konnte man immer wieder beobachten, wie er alleine frei gestanden ist und auch mal einen Schritt alleine gewagt hat. Natürlich nur, wenn er nicht beobachtet wurde. An der Hand laufen war ihm immer noch ein Graus.
Ich war mir zu der Zeit schon ziemlich sicher, dass er recht gut laufen konnte, es nur nicht zeigen wollte. Schließlich ist es auch bequem überall hin getragen oder gefahren zu werden.
Mehrere freie Schritte hat er weder bei Papa Maus noch bei mir gemacht. Egal mit was wir ihn gelockt haben, er ließ sich sofort auf die Knie fallen und krabbelte an sein Ziel.
Erst im Oktober hat er drei freie Schritte in Omas Arm gewagt. Allerdings konnte ich im Laufgitter immer wieder heimlich beobachten wie er mit Spielzeug in den Händen frei rundherum gelaufen ist. Sah er, dass er beobachtet wurde, ließ er sich demonstrativ fallen. In dem Moment war ich mir sicher, dass er Laufen kann, aber nicht will. Die Bequemlichkeit, ihr wisst schon!

Krabbelschuhe, die sich freuen


Nun mit 16 Monaten ist ihm die Heimlichtuerei langweilig geworden und er läuft überallhin. Kein Stolpern, kein Zögern. Sogar seit- und rückwärts sind kein Problem. Er läuft als ob er seit Monaten nichts anderes tut und wir freuen uns, dass er seine Fähigkeit endlich mit uns teilt.
Gerade für mich ist das wunderbar, weil ich ihn jetzt in der Schwangerschaft weniger tragen muss.

Am Laufen sieht man wieder wie unterschiedlich Kinder sind. Der Kuschelbär ist mit 10 Monaten bereits sicher gelaufen, die Kaisermotte kurz vor ihrem ersten Geburtstag. Der Knuddelkäfer hat uns 16 Monate warten lassen und ich bin gespannt, wie lange der Bauchzwerg brauchen wird um diesen Meilenstein der Selbstständigkeit zu erreichen. Es bleibt spannend im Hause Maus.
Eins weiß ich allerdings sicher, egal wie viele Kinder man hat: über die ersten freien Schritte freut man sich jedes Mal wieder wie verrückt und ist so stolz auf das Baby das zum Kleinkind wird.