Dienstag, 30. Juni 2015

Fakten, Fakten, Fakten

Ich liebe Zahlen und Statistiken und da heute das erste Halbjahr 2015 zuende geht, möchte ich gerne ein paar überraschende Statistiken zu unserem Haushalt mit euch teilen.

In Vorbereitung zu diesem Post habe ich seit Januar eine kleine Strichliste geführt. Ich kann heute also stolz verkünden, dass ich in diesem Jahr bereits:

- 40 Weißbrote und 12 andere Brote/Brötchen gebacken habe
das macht im Schnitt zwei Brote pro Woche und mehr als 30 kg Mehl sowie über 80 Pakete Trockenhefe, die ich nur für Brot und Brötchen verbacken habe

- mehr als 900 Windeln gekauft und auch gewechselt habe
das macht ca. 5 Windeln am Tag für den Knuddelkäfer
gut, Papa Maus hat auch mitgeholfen, da er nur am Wochenende da ist und Windelwechseln nicht zu seinen Lieblingsaufgaben zählt, würde ich 50 Windeln auf seinem Konto verbuchen

- 53 Maschinen Wäsche gewaschen, getrocknet, zusammengelegt und einsortiert habe
das sind überraschender weise nur ca. 2 Maschinenladungen pro Woche und das in einem Fünf-Personen-Haushalt, allerdings ist meine Waschmaschine auch immer bis zum Rand gefüllt, das heißt pro Woche fallen ca. 12 kg Wäsche an

Das war ein kurzer Ausflug in die Welt der Zahlen. Am Ende des Jahres kommen die nächsten Kennzahlen.

Vielleicht hat jemand Lust auch ein paar Statistiken über seinen Haushalt anzustellen oder ihr wollt noch weitere Fakten von uns wissen, dann würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen.

Montag, 29. Juni 2015

Sooooooooooo müde

Ich hatte bereits erwähnt, dass durch die Großbaustelle im Garten der gesamte Tagesablauf etwas verschoben ist. Das bedeutet nicht nur für mich ein längeres Abendprogramm, auch die Kinder sind oft sehr geschafft. Den kompletten Tag an der frischen Luft, ein verkürzter Mittagsschlaf und abends meist ein verspätetes Abendbrot. Heute hat der Stress der letzten Tage vom Kleinesten seinen Tribut gefordert.

Baby schläft im Sitzen

Direkt nach dem Brot noch bevor er sein Obst essen konnte, ist er direkt im Stuhl zusammengesackt. Er grummelte etwas, wurde dann leiser und ganz langsam schlossen sich seine Augen. Die beiden großen Mäusekinder wurden ganz ruhig und haben den Knuddelkäfer beim stilvollen Einschlafen beobachtet.
Der kleine Akku war von jetzt auf gleich leer.

Natürlich habe ich den kleinen Mann direkt ins Bett gebracht.
Trotzdem musste ich vorher noch schnell ein Foto machen. Es war so süß wie er da mitten in der Bewegung eingeschlafen ist und das ohne mit dem Kopf auf den Tisch zu hauen. Körperbeherschung in Perfektion. Selbst beim Schlafen.

Und nun träum süß mein kleiner müder Mann. Ich liebe dich.

Freitag, 26. Juni 2015

Hilfe, unsere Hosen schrumpfen

Endlich wird es wieder wärmer und die Kinder brauchen im Kindergarten für das Spielen im Garten keine Matsch- und Buddelhosen mehr.
Solange es nicht wärmer als 15ºC war, sind wir jeden Tag mit Matsch- und Buddellook in den Kindergarten gestartet. Drinnen reichte die Strumpfhose und draußen war alles wind- und wasserdicht.

Heute morgen greife ich also für den Kuschelbär zu seiner Jogginghose, die er das letzte Mal vor zwei Wochen bei ebenfalls gutem Wetter getragen hat. Das Ergebnis sah folgendermaßen aus:


Kind mit zu kurzer Hose

Nein, die Hose wurde nicht zu heiß gewaschen! Mir ist bereits aufgefallen, dass unser großer Mann trotz voll ausgezogenem Sattel auch auf dem Fahrrad mit den Knien beinahe an sein Kinn stößt, aber dass er in so kurzer Zeit so viel gewachsen ist, ist unglaublich.

Letztes Jahr hatte ich mir noch Gedanken gemacht, weil der Kuschelbär über ein halbes Jahr gar nicht, wirklich keinen einzigen Zentimeter, gewachsen ist. Es bestätigt sich wieder die alte Elternweisheit: Kinder wachsen in Schüben.

Zum Glück habe ich noch genug größere Sachen in Reserve.

Der Kuschelbär war so stolz, dass er wieder gewachsen ist, dass es ihn noch nicht einmal schmerzte, dass er seine geliebte Bob der Baumeister Hose nicht mehr anziehen kann.
Außerdem ist er praktisch veranlagt und wollte seine Hose direkt bei seiner Schwester einsortieren...

Mittwoch, 24. Juni 2015

Abendprogramm mit drei kleinen Kindern

Da wir im Garten immer noch an der Großbaustelle "Spielhaus" werkeln, bleibt tagsüber sehr wenig bis keine Zeit für den Haushalt. So kommt es, dass meine Abende in letzter Zeit ganz schön vollgepackt sind.

Heute Abend beispielsweise haben die 90-Minuten-Timeshift des Fernsehers nicht gereicht haben, um das 20:15 Uhr-Fernsehprogramm von Anfang an zusehen. Früher - ohne Kinder - habe ich mich abends auf mein Sofa gesetzt und meine Lieblingsserie geschaut. Haushalt nach 20:15 Uhr? Mit mir nicht. Es war mir ein Rätsel, warum jemand Hausarbeit nach der Tagesschau erledigen sollte. Jetzt weiß ich das besser. Manchmal ist der Tag einfach zu kurz um alles zu schaffen und das obwohl ich weder Voll- noch Teilzeit arbeite. Ich bin den gesamten Tag mit dem Knuddelkäfer Zuhause, die beiden Großen gehen 3 Stunden am Vormittag in den Kindergarten und mein Mann ist wie immer unter der Woche weg.

Heute Morgen und auch heute Nachmittag waren meine Eltern, die Kinder und ich im Garten und haben am Spielhaus weitergebaut. Kurz vor 19 Uhr packten wir zusammen, meine Eltern verabschiedeten sich und unser Abendprogramm began:

Schnell gemeinsam mit den Kindern den Garten aufräumen, alle drei nach drinnen bugsieren, zur Dusche und die Füße vom gröbsten Dreck befreien. Danach das normale Abendprogramm, allerdings in veränderter Reihenfolge, damit Mama zwischendurch auch noch etwas essen konnte. Zuerst Abendbrot für die Kinder, da der Knuddelkäfer noch gefüttert wird, kann ich nicht gleichzeitig essen. Anschließend durften die Kinder den Sandmann schauen, während ich mir schnell ein Brot gegönnt habe. Danach Zähneputzen und Umziehen. Damit waren die großen Mäusekinder soweit fertig und wurden ins Bett verfrachtet. Der kleinste Mitbewohner verlangte noch nach einer Stillmahlzeit und wurde halb dösend in sein Bett gebracht. Nachdem alle zumindest in ihren Zimmern waren, hätte ich gerne meine Füße hochgelegt. Da ich allerdings keine kleinen fleißigen Hauswichtel habe, mussten noch ein paar Punkte abgearbeitet werden: Schnell den Trockner ausräumen um der Kaisermotte das Bett neu zu machen. Ich muss zugeben, mittlerweile wasche ich die Bettdecke mit Bezug, dann spare ich mir das beziehen... Küche aufräumen und Geschirrspüler starten, nebenbei ein Brot für morgen backen und noch die fälligen Überweisungen ausführen Endlich ist alles fertig und ich begebe mich auf meine hoffentlich letzte Kontrollrunde durch die Kinderzimmer. Ich war unten noch nicht fertig, da höre ich oben schon den Fernseher starten, der kann nämlich nur 90 Minuten Timeshift und die waren leider aufgebraucht. Um kurz vor 22 Uhr konnte ich dann tatsächlich meine Füße hochlegen. Sie brauchen es jetzt auch wirklich.

An "normalen" Tagen ist mein Abend nicht so vollgepackt, denn ich versuche tagsüber die meisten Aufgaben zu erledigen. Meistens gelingt mir das trotz drei kleiner Kinder sehr gut und ehrlich gesagt bin ich auch ziemlich gelassen, wenn mal etwas liegen bleibt. Schöne Zeit mit den Kinder zu verbringen ist mir wichtiger. Trotzdem müssen auch mal solche Abende sein, vor allem wenn die Tage mit vielen zusätzlichen Aufgaben gefüllt sind.
Trotzdem kann ich nur sagen: Zum Glück sieht mein Abendprogramm nicht immer so aus.

Dienstag, 16. Juni 2015

Schluss mit lustig

Meine liebe Milchzecke,

ich liebe dich über alles und ich finde es toll, dass unsere Stillbeziehung so harmonisch verläuft. Aber so wie das bei vielem im Leben ist, so muss auch das Stillen irgendwann ein Ende haben.
Du bis jetzt 10,5 Monate alt, gedeihst prächtig und wirst auch immer selbstständiger. Diese Selbstständigkeit möchte ich jetzt auch gerne beim Essen fördern. Dein Einstieg in die Beikost war etwas holprig. Mittlerweile isst du aber deine Gläschen gerne und hast sogar Gefallen an Getreide-Obst-Brei gefunden. Du hast jetzt 6 Zähne und kannst damit auch gut kauen.

Gestern habe ich mich mit einer Freundin über das Stillen unterhalten und dabei bemerkt, dass du pro Tag noch 6 bis 7 Mal gestillt wirst. Das war mir so gar nicht aufgefallen. Ich möchte das gerne reduzieren, denn wie bei deinen Geschwistern möchte ich dich gerne bis zum 1. Geburtstag stillen, aber auch nicht viel länger. Glaube mir: Uns beiden wird die neu gewonnene Unabhängikeit gut tun.

Deshalb hast du heute zum Frühstück nur Brot und zum Nachtisch eine Banane bekommen. Da ich dich nicht gestillt habe, hast du anstandslos einen halben Becher Wasser getrunken. Das hat mich überrascht, aber vor allem sehr gefreut.

Baby isst Brot

Unsere Stillmahlzeit um 10 Uhr haben wir beibehalten, dafür hast du den Rest des Tages nur Brei bzw. Obst und Brot mit Butter gegessen. Noch nicht mal zum Einschlafen habe ich dich gestillt. Dir hat das gar nichts ausgemacht, du hast wie ein Profi Wasser getrunken und bist nach kurzem Schaukeln auf dem Arm ohne Gemecker ins Bett gegangen.

Ich bin gespannt, ob das auch die nächsten Tage so bleibt.

Heute sind wir dem Übergang zur Familienkost ein großes Stück näher gekommen und ich habe mal wieder gemerkt, wie groß du schon geworden bist.

Ich liebe dich über alles und freue mich dich auf deinem Weg zur Unabhängigkeit begleiten zu dürfen.

Schlaf gut mein kleiner süßer Knuddelkäfer