Mittwoch, 29. Oktober 2014

Vorweihnachtliches Probebasteln

Es ist noch nicht mal November und im Hause Maus wird bereits gebastelt. Was ist da los, werden sich einige fragen. Nein, ich bin keine Übermutti, die Kinder basteln noch nicht mal wirklich mit. Trotzdem wird für die Kinder gebastelt. Genauer gesagt für den Kindergarten.
Diese Woche war die erste Sitzung des neugewählten Elternbeirats des Kindergartens. Mama Maus ist natürlich mittendrin statt nur dabei. Erster Tagespunkt: im Dezember findet ein Familiengottesdienst mit dem Krippenspiel der großen Kindergartenkinder statt. Anschließend wird es einen kleinen Weihnachtsmarkt geben. Der Elternbereit soll dafür Kleinigkeiten basteln und diese für den Kindergarten verkaufen. Wenn es um die Kinder geht bastelt es sich doppelt so schnell und natürlich doppelt so gerne.
Deshalb wird hier auch nicht gebastelt sondern einen Machbarkeitsstudie erstellt. Ich hatte letztes Jahr einen Bascetta-Stern gebastelt und vorgeschlagen diese mit Beleuchtung auf dem Weihnachtsmarkt anzubieten. Um zu klären, wie lange man für einen Stern benötigt und ob normales Papier und eine kleine LED-Lichterkette ausreicht, wurde heute also gebastelt.

Ich brauche für ein Teil ca. 1 Minute und der Stern besteht aus 30 gleichen Teilen. Inklusive Zusammenstecken und Einfügen der Lichterkette brauche ich 45 Minuten für einen Stern. Mit hellen Notizzetteln und einer batteriebetriebenen 20er-LED-Lichterkette sieht der Stern so aus:



Ich finde er ist toll geworden und wird hoffentlich auf dem Weihnachtsmarkt wunderbar ankommen. Es wäre sehr schön, denn der Kindergarten kann das Geld gut gebrauchen.

Wenn ihr auch mal basteln wollt, findet ihr eine wunderbare Anleitung für den Bascetta-Stern bei scrapbook-online.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Goldener Herbst

Was war das heute für ein schöner Nachmittag! Bei dem schönen Wetter haben wir endlich mal wieder geschafft, was wir lange vorhatten: auf den Spielplatz zu gehen.
Jedes Mal, wenn wir nach dem Kindergarten Zeit hatten, hat es auf dem Weg zu Spielplatz angefangen zu regnen und wir mussten es wieder verschieben.
Heute war es also so weit. Der Knuddelkäfer war im Tragetuch auf meinem Bauch, die Mäusekinder haben gleich ihre Gummistiefel vom Kindergarten angelassen und los ging es.

Es war wunderbar: zwei Stunden haben die Mäusekinder miteinander getobt ohne auch nur einmal zu streiten. Es ging unzählige Male die Treppe hoch, die Rutsche runter, die Schräge hoch und auf dem hoffentlich noch intakten Hosenboden wieder runter. Es wurde geschaukelt und gelacht und dann ist tatsächlich noch ein anderes Kind mit seinem Papa aufgetaucht. Mit dem Kindergartenkollegen wurde natürlich alles noch einmal gemacht.
Der Knuddelkäfer war so friedlich, er hat einfach die gesamte Zeit verschlafen.

Kinder auf dem Spielplatz


Für die Kinder und mich war das ein wunderschöner Nachmittag und ich hoffe das Wetter bleibt noch ein bisschen trocken, damit wir das schnell wiederholen können.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Untertage in meinem Lieblingsbergwerk

Ich war schon in vielen Besucherbergwerken. Mal zu Fuß, mal per Bahn, sogar als Zwerge verkleidet waren die Mäusekinder in den Saalfelder Feengrotten unter Tage.
Trotzdem gibt es für mich ein wirkliches Highlight unter den Schaubergwerken: das Erlebnisbergwerk Merkers. Den Namen trägt es zurecht, denn dort wird jeder Besuch Untertage zu einem ganz besonderen Erlebnis sowohl visuell, wie auch akustisch und sensorisch.

Im Rahmen der Blogparade des Heimatvereins Hattingen möchte ich meine Erinnerungen gerne mit euch teilen. Der Heimatverein plant 2015 im Museum im Bügeleisenhaus im Rahmen einer Sonderausstellung das Thema "Hattingen Untertage" zu beleuchten und lädt alle Interessieren bereits jetzt ein ihre schönsten und interessantesten Momente Untertage zu beschrieben.

Die Welt das weißen Goldes:
Das letzte Mal waren wir am Tag nach unserem Polterabend mit einigen unserer Gäste im Kalibergwerk Merkers. Die Tour beginnt mit einem Video und einigen Erklärungen. Dann darf man sich mithilfe der Ausrüstung in einen echten Bergmann verwandeln. Mit dem Großraumfahrstuhl geht es in atemberaubender Geschwindigkeit 800m tief in den Berg. Da das Bergwerk sehr groß ist und zu Fuß die einzelnen Punkte nicht im Rahmen einer Führung zu erreichen wären, geht es für alle auf die Transportlaster. Außerdem ist es eine Mordsgaudi mit gefühlten 100km/h durch die engen Gänge zu brausen. Ich gebe es zu ohne die Fahrt mit dem LKW, wäre das Bergwerk für mich nur halb so interessant.
Neben den obligatorischen Erklärungen zu Bergmannsgerät und -technik, warten auf den Besucher eine wunderschöne Kristallgrotte, der größte Schaufelradbagger, den ich je gesehen habe, eine riesige Halle mit atemberaubender Akustik und Geschichten zum Gold im 2. Weltkrieg. Bei jedem Besuch erfährt man, begleitet von den Witzen der Führer, immer wieder etwas Neues über die Welt des weißen Goldes und staunt noch lange über das was man gesehen hat.

Das Bergwerk bietet neben den Erlebnistouren auch immer wieder Konzerte untertage an, da die Akustik wirklich einmalig und atemberaubend ist.

Viel mehr möchte ich jetzt auch nicht verraten und kann nur jedem, der einmal in der Nähe ist, empfehlen das Erlebnisbergwerk Merkers zu besuchen. Dabei sollte man beachten, dass Kinder erst ab 10 Jahren einfahren dürfen und die Tickets sehr begehrt sind, deshalb würde ich immer zu einer Reservierung raten.

Ich erinnere mich immer wieder gerne an meine Besuche dort zurück und freue mich bereits darauf, wenn die Mäusekinder groß genug sind und wir gemeinsam als Familie einfahren dürfen.

Dem Heimatverein Hattingen wünsche ich eine große Resonanz auf ihre Blogparade und viele gute Beträge, damit viele Menschen auf das Museum aufmerksam werden und vielleicht sogar die Sonderausstellung besuchen.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Vorlesen als Allzweckwaffe

Es gibt Momente in denen ich doch merke, dass es nicht so einfach ist gleichzeitig drei Kinder zu betreuen, wenn man alleine ist.
Einer dieser Momente ist das Stillen. Stillen dauert etwas und ich kann in dieser Zeit nicht unbedingt sofort loslaufen und nach den beiden großen Mäusekindern schauen. Was macht man also alleine mit zwei Kleinkindern während man stillt?

Variante 1:
"Kinder, ihr seid schon groß und heute besonders artig. Bitte geht in eure Zimmer und spielt schön." Nach 15 Minuten gehe ich in das Zimmer vom Kuschelbär. Beide Kinder spielen einträchtig mit der Straxbahn und lächeln mich beim Eintreten an. Okay, das hätte ich mir so gewünscht. Bei uns lassen die Kinder in der Zeit lieber ihrer Kreativität freien Lauf. Das Ergebnis könnte dann eine überflutete Kinderküche oder kreativ verzierte Wände sein.

Variante 2:
"Kinder, beim letzten Mal hat das Spielen in euren Zimmern nicht geklappt. ihr müsst jetzt hier bleiben und euch kurz zu mir setzen, bis der Knuddelkäfer fertig ist."
Ich muss dazu sagen, dass der Kleine nur trinkt, wenn es relativ ruhig ist. Bei jedem Geräusch dockt er ab und will gleich sehen was passiert ist. Und ein 4-Jähriger und eine 3-Jährige können nicht so lange still sitzen und sich unterhalten. Zumindest meine nicht. Spätestens wenn die Mäusekinder das  Bett als Trampolin benutzen, wird es Zeit sich eine andere Variante zu überlegen.

Variante 3:
"Kinder, der Knuddelkäfer hat Hunger. Kommt ihr bitte zu mir wir lesen ein Buch zusammen."
Lesen geht bei unseren beiden großen Mäusekindern immer. Sie saugen die Bücher geradezu auf. Auch nachdem das Stillen beendet ist, bleiben wir zusammen sitzen bis das Buch komplett fertig gelesen ist. Sogar der Knuddelkäfer ist total ruhig und lässt sich berieseln. Einziger Nachteil, wir müssen jetzt öfter in die Bibliothek, weil sich unser Bücherkonsum nochmal erhöht hat. Es gibt natürlich wirklich Schlimmeres.

Ich bin so froh, dass alles so gut klappt und merke immer mehr wie sich unser Leben als Familie einspielt. Der Knuddelkäfer passt perfekt zu uns und fügt sich nahtlos ein. Die beiden Großen lieben ihren kleinen Bruder abgöttisch. Im Moment ist alles wunderbar und wenn jetzt noch Papa Maus öfter bei uns sein könnte, wäre ich wunschlos glücklich.

Montag, 20. Oktober 2014

Leckeres Kantinenessen aus Sachsen

Wer beim Titel schon direkt weiterblättern will, sollte sich das nochmal überlegen, denn es folgt ein echt leckeres Rezept. Genau richtig für die aktuelle Jahreszeit.

Krautnudeln:
Gegessen habe ich dieses Gericht zum ersten Mal während des Studiums in einer Mensa in Dresden. Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Biss.
Meine Eltern schauten mich dann zwar ein bisschen komisch an, als ich das Rezept anschleppte. Aber probiert haben sie es trotzdem und genau wie ich können sie gar nicht genug davon bekommen.

Das Ursprungsrezept findet ihr auf der Seite des Studentenwerk-Dresden.

Mein leicht abgewandeltes Krautnudel-Rezept für eine Partypfanne - reicht für 6-8 Portionen:
300g Gehacktes (gewürzt) in reichlich Öl anbraten,
eine halbe Salami (ca. 250g) in Würfeln und
2 gewürfelte Zwiebeln hinzugeben und anrösten.
Ca. 1,5 kg Weißkraut in 2x2cm Stücken dazugeben, kurz anbraten,
Salz, Pfeffer,Paprika und Kümmel nach Geschmack hinzufügen und
einen Schluck Wasser. Mit Deckel dünsten bis das Kraut noch leicht bissfest ist.
In der Zwischenzeit 500g Bandnudeln nach Packungsanleitung kochen, abtropfen und unter das Kraut heben. Zusammen nochmal kurz ohne Deckel braten lassen.
Mit Petersilie und Schnittlauch abschmecken und dann genießen.



Die Krautnudeln gab es heute wieder bei uns und ich freue mich schon morgen auf den Rest, der aufgewärmt in der Mikrowelle noch genauso gut schmeckt.


Sonntag, 19. Oktober 2014

Jagdglück - des Dramas fünfter Teil

Gestern morgen sitzen wir alle in der Küche am Tisch und essen. Mitten im Abbeißen hält Papa Maus inne. "Seid bitte mal alle ruhig." Ein wahnwitziger Satz umgeben von zwei essenden Kleinkindern und einem hungrigen Baby. "Seid jetzt wirklich mal ruhig. Alle!"
Zumindest ich und die beiden großen haben dann mitten im Kauen innegehalten. Scheinbar reichte das, denn Papa Maus ging mit einem "Hab' ich es doch gewusst." auf den Lippen, triumphierend zum Schrank und öffnete ihn. In der Mäusefalle saß die nächstete Maus und wartete darauf von Papa Maus in der Natur ausgesetzt zu werden.
Wieder ein Jungtier, allerdings schon mächtig gewachsen. Ihr wisst schon meine Angst vor der nächsten Generation...

Heute dann: Papa, Mama und Baby Maus liegen noch im Bett. Der Kuschelbär und die Kaisermotte stürmen herein und schreien: "Wir haben die nächste Maus gefangen."
Papa Maus durfte also noch vor dem Frühstück einen Ausflug in die Natur unternehmen. Hat jemand mitgezählt? Nummer 8 in der Falle hoffentlich nur noch 4 in Freiheit äh in meiner Küche.
Wünscht uns Jagdglück, damit das Drama bald endet.

Samstag, 18. Oktober 2014

Ist Stilldemenz ansteckend?

Stilldemenz, die - ein Zustand der Vergesslichkeit der jede Schwangere und jede Mama mit Neugeborenem ereilt.

Plötzlich ist der letzte Gedanke einfach weg, wie war nochmal der Name der besten Freundin und was will ich hier in dem Laden eigentlich??? Genau so sieht es im Kopf einer Stillenden (bzw. Schwangeren) aus. Zumindest bei mir tat und tut es das.

Ich hatte das immer als abstruse Erfindung abgetan, als Marotte einer mit anderen Dingen beschäftigten Mutter, die sich etwas Arbeit vom Hals schaffen möchte. Aber nein, sogar die Wissenschaft befasst sich mit diesem Phänomen. Ich habe mal einen Bericht gesehen, dass das Gehirn dabei anschwillt und deshalb das Gedächtnis leidet. Ob der Zustand dauerhaft anhält kann ich persönlich nicht beurteilen, schließlich bin ich mit nur einjähriger Unterbrechung seit 5 Jahren schwanger oder stillend.

Manchmal möchte ich den Personen recht geben, die mir prophezeien, dass mir die Kinder noch das letzte bisschen Gehirn aussaugen. Aber nur manchmal. Meistens rauben sie mir nur die Nerven, nicht gleich den Verstand.
Ich selbst merke natürlich, dass ich mehr vergesse als früher. Als Demente fühle ich mich deshalb nicht. Trotzdem muss ich auch sagen, dass mein Zustand gerne ausgenutzt wird. Plötzlich sagt Papa Maus, das habe ich dir doch schon vor einer Woche gesagt. Hat er das? Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern. So wer hat jetzt die Stilldemenz? Er oder ich?

Ist Stilldemenz eigentlich ansteckend? Manchmal denke ich das. Beispielsweise wenn der Kuschelbär die Kaminscheibe anmalt, obwohl er mir gestern hoch und heilig versprochen hat, nie wieder Möbel, Wände oder Fußböden anzumalen.

Geht Stilldemenz wieder weg oder ist das ab jetzt ein Dauerzustand? Wird es mit jedem Kind schlimmer?

Fragen über Fragen. Leider kann ich sie nicht beantworten. Wenn jemand Hintergrundinformationen für mich hat bitte immer her damit.
Bis dahin verbleibe ich eure leicht vergessliche Mama Maus.

Freitag, 17. Oktober 2014

Unser kunterbuntes Zuhause

Hätte mich gestern jemand gefragt, was ich zum einhundertstem von der Kaisermotte gemalten Mondgesicht oder dem tausendstem gebastelten Auto des Kuschelbärs sagen würde. So hätte die Antwort gelautet: Ich bewundere alles was meine Kinder malen oder basteln. Ich finde einfach alles toll, weil jedes Mal wieder eine andere Kleinigkeit anders ist und ich mich einfach immer freuen, wenn die Kinder malen oder basteln.

Trotzdem habe ich mich über diese Zeichnung nicht gefreut.



Klar, das Kreuz sieht toll aus. Die Farbzusammenstellung ist prima, die Winkel perfekt und auch sonst hätte ich nichts auszusetzen. Wenn, ja wenn, dieses tolle Bild nicht auf meiner Wand gewesen wäre. Ihr habt richtig gelesen, auf der Wand. Ich buchstabiere W-A-N-D.
Jetzt wird der aufmerksame Betrachter einwerfen: liebe Mama Maus regen dich doch nicht so auf, die Wand ist doch noch gar nicht tapeziert. Das stimmt. Allerdings ist das nur ein kleiner Ausschnitt der Künste der Mäusekinder. Die bemalten Tapeten und Fußböden hatte ich als diese Foto entstand schon so gut es ging gereinigt. Der Kuschelbär hatte richtig Ärger bekommen, weil er erst vor einer Woche seine Schränke mit seinem Namen (sogar nichtig herum geschrieben) und die Tapeten mit Aufklebern verziert hatte.

Was Mama Maus hat geschimpft? Das ist aber nicht gut, wenn man die Kreativität der Kleinen bestraft. Wissen Sie was? Das ist mit total egal und sollte sowas wieder vorkommen, werde ich wieder schimpfen!

Wir habe uns trotzdem alle lieb und ab jetzt wird nur noch die Maltafel für solche Gemälde verwendet.
Zumindest nehmen die Mäusekinder sich das ganz fest vor. Hoffentlich klappt es auch.
Wenigstens eine Woche ohne gröbere Sachbeschädigung wäre schön. Man soll sich schließlich auch über kleine Fortschritte freuen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Schuhtick war gestern

Es fing ganz harmlos an. Zum 2. Geburtstag der Kaisermotte bekam diese von einer Bekannten einen Kinderseifenspender der Schaum spendet. Nicht nur die Kinder sondern auch ich waren total begeistert. So schöner fluffiger Schaum, damit macht das Händewaschen gleich noch mehr Spaß. Leider sind diese Spender, die es in den unterschiedlichsten Formen gibt, nicht gerade günstig. Außerdem wirken die Spender in Tierform oder mit bunten Bildchen als Ettiket auch nicht sehr edel im Bad. Deshalb hatten die Kinder schönen Schaum und ich einen normalen 08/15-Seifenspender. Bis dahin war noch alles gut. Dann begann mein Weg in die Sucht. 
Im Supermarkt habe ich einen Seifenspender gesehen, der angeblich aus normaler flüssiger Handseife diesen wunderbaren Schaum produzieren sollte. Dabei soll auch noch 70% Seife eingespart werden, weil die Seife vorher mit Wasser vermischt und natürlich mit Luft aufgeschäumt wird. TICK. Ich konnte nicht anders, ich musste den Spender einfach kaufen. Fluffiger Handwaschschaum aus einem chic wirkenden Spender und dabei auch noch Sparen, das klang zu gut um wahr zu sein. TICK. Zuhause angekommen habe ich den Spender sofort mit der bereits offenen Seife befüllt und was soll ich sagen... es funktioniert! Endlich Schaum für mich und wie der duftet. TICK. Ich finde der Schaum riecht viel intensiver als die Handseife auf die herkömmliche Art benutzt. Das war mein Verhängnis. Seit dem kann ich nicht mehr am Regal mit den flüssigen Handseifen vorbeigehen. Schließlich gibt es immer wieder neue Duftrichtungen. TICK.



Bald müssen wir für meine Flüssigseifensammlung anbauen, sagt zumindest Papa Maus. Leider muss ich ihm langsam zustimmen. Die Kombination aus meinem Handseifendufttick und dem wirklich sparsamen Spender, könnte uns zum Verhängnis werden. Ich glaube mit den aktuellen Seifen reichen wir mindestens die nächsten drei Jahre und es gibt doch immer wieder Sondereditionen mit neuen ausgefallenen Duftrichtungen. Was soll ich nur tun? TICK. TICK. TICK.

Vielleicht ist Selbsterkenntnis hier mein bester Weg zur Besserung.
Und jetzt muss ich erst mal Händewaschen - natürlich mit herrlich duftendem und fluffigem Schaum.



(Es handelt sich nicht um einen gesponserten Artikel. Deshalb nur zur Vollständigkeit: Mein Schaumseifenspender ist übrigens der Schaum Dispenser Black von Inno und man kann ihn im Internet im Inno-webshop oder auch im gut sortierten Bau- oder Supermarkt erstehen. Die abgebildeten Seifen sind von Cien und man kann sie im Lidl kaufen. Ich weiß nicht, ob es andere Spender gibt, die das gleiche leisten. Im Spender selbst kann man jede Art von flüssigen Seifen verwenden. Ich persönlich bin sehr zufrieden und würde den Schaumseifenspender jederzeit wieder kaufen.)


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Unser täglich Brot

Warum muss ich mich eigentlich immer dafür rechtfertigen, dass meine Kinder kein Graubrot (Mischbrot) essen?
Beim ersten Elternabend im Kindergarten wird man darauf hingewiesen, dass dieser eine ausgewogenen Ernährung bevorzugt. Es soll auch von den Eltern nur gesundes Frühstück mitgegeben werden. Süßigkeiten sind zu vermeiden.
Da sitze ich nun inmitten dieser vorbildlichen Eltern und muss mich wohl oder übel outen. Meine beiden großen Mäusekinder essen nur Weißbrot und Brötchen. Ich melde mich also und frage leise und höflich nach, ob es möglich wäre auch Weißbrot mitzugeben, weil sonst meine Kinder verhungern müssen. Natürlich wäre das möglich, man wolle den Eltern ja nichts vorschreiben und wenn das nicht anders ginge, dann müsste es eben so sein. Nach dieser Antwort fühle ich mich noch mehr als essenstechnische Versagerin. Was die anderen Eltern wohl erst von mir denken?

Aber mal ganz ehrlich und nur unter uns: Ich mochte Graubrot auch noch nie. Als ich mit meinem Mann noch alleine war haben wir eigentlich immer zweimal warm gegessen und hatten nie Graubrot im Haus. Jetzt mit den Kindern wollte ich natürlich alles richtig machen und habe auch Graubrot als Abendmahlzeit angeboten. Was war das für ein Theater: der Kuschelbär hat ja noch wiederwillig gegessen, aber die Kaisermotte ließ sich durch nichts überreden und aß einfach gar nichts. Damals musste ich mich schon rechtfertigen, warum die Kinder kein ordentliches Brot bekommen. Ganz einfach, weil sie es nicht mögen! Aktuell bin ich froh, dass sie nicht nur Brötchen essen, sondern auch Weißbrot. Das allerdings am liebsten selbstgebacken, was mir auch lieber ist, da ich weiß was drin ist. Gut für den Bäcker gegenüber ist das suboptimal, weil der uns wirklich nur alle Jubeljahre zu Gesicht bekommt, aber was soll man machen?

So und jetzt noch mal für alle: Meine Kinder essen Weißbrot und das ist gut so.
Außerdem erdreiste ich mich meinen Kindern fast jeden Tag zusätzlich zum Obst Süßigkeiten mit in den Kindergarten zu geben. Einfach weil sie Süßes lieben und ich ihnen gerne eine Freude damit mache.
Wer mich dafür verurteilen will, soll das gerne tun und wer jetzt unser Brot nachbacken möchte, der schaut sich bitte unser Lieblingsrezept für Weißbrot an.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Zweimal täglich gründlich ... verzweifeln

Die Gesundheit unserer Mäusekinder ist uns sehr wichtig. Dazu zählt natürlich auch die Zahngesundheit. Aus diesem Grund putzen wir die Zähne unserer Kinder bereits seitdem der erste Zahn durchgebrochen ist. Das war immer so um den 6. Lebensmonat der Fall.
Mit drei Jahren sollten die Kinder dann alleine putzen und wir übernehmen nur noch das Nachputzen.

Die Kaisermotte macht das hervorragend und seit dem wir uns eine Sanduhr angeschafft haben auch lang genug.

Der Kuschelbär hingegen lässt mich regelmäßig frühs und abends verzweifeln. Er putzt jetzt seit fast zwei Jahren alleine und bekommt auch immer wieder die gleichen Erklärungen und auch Ermahnungen. Trotzdem sieht seine Zahnbürste regelmäßig bereits nach der dritten Benutzung so aus:

Verschlissene Kinderzahnbürste

(Zum Vergleich daneben die Zahnbürste der Kaisermotte, die genauso lange und oft benutzt wurde.)


Mit so einem Besen kann man natürlich nicht wirklich gut putzen. Außerdem wird nicht nur auf der Zahnbürste herumgebissen, nein auch die Zahnpasta wird sofort, wenn die Zahnbürste den Mund erreicht runtergeschluckt.
Fassen wir zusammen: der Kuschelbär putzt also seit zwei Jahren mit einem Besen ohne Zahnpasta. Für mich grenzt es an ein Wunder, dass seine Zähne trotzdem regelmäßig von Zahnarzt gelobt werden. Sie seien so schön weiß und gesund. Außerdem glaube ich mittlerweile, dass Zahnpasta auch völlig überbewertet wird. Wer braucht die schon, wenn man auch ohne so schöne Zähne haben kann.  *Ironie_aus*

Heute morgen war es dann mal wieder so weit: mir ist die Hutschnur gerissen und ich habe das Bärchen angebrüllt und ihm auch noch vorgehalten, dass seine 1,5 Jahre jüngere Schwester schöner putzt.
Hiermit möchte ich mich entschuldigen und gelobe Besserung. Ich werde versuchen einfach zu akzeptieren, dass ich nicht alles ändern kann. Solange er überhaupt putzt soll es mir recht sein, aber eine neue Bürste bekommt er erst, wenn die der Kaisermotte auch gewechselt wird. Außerdem werde ich dem Zahnarzt von unserem Problem berichteten und hoffe, der hat vielleicht einen Ratschlag für uns.
Außerdem wird der Kuschelbär auch älter und hoffentlich vernünftiger, sodass dieses Problem bald der Vergangenheit angehört. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Montag, 13. Oktober 2014

Ich will keine Untermieter - des Dramas vierter Teil

Kann die Plage noch schlimmer werden?
Heute Nachmittag habe ich die 6. Maus gefangen.
Wieder ein Jungtier und langsam mache ich mir Sorgen, ob die restlichen Untermieter schon wieder geschlechtsreif werden und ob bei Mäusen Inzesst auch praktiziert wird.

Früher im Mathematikunterricht war ich von exponentiellen Gleichungen immer fasziniert. Wie schnell aus so kleinen Ausgangswerten so große Mengen werden können. ABER bitte, das muss nicht anhand der Mäusepopulation in meiner Küche veranschaulicht werden. Ich habe das auch früher an abstrakten Beispielen verstanden.

Mittlerweile weiß ich auch, dass unsere Mäuse nicht so dumm sind auf normale Schlagfallen reinzufallen und am liebsten etwas angegammelten Käse in der Lebendfalle bevorzugen. Trotzdem werden wir bei der Fangfrequenz ein wirkliches Problem bekommen, wenn sich unsere Mäuse tatsächlich weiter vermehren sollten. Ich höre jetzt auf darüber nachzudenken, den bei dem Thema wird mir ganz anders.

Außerdem bleibt für mich die Ernährung unserer Küchenmäuse ein Rätsel. Es ist wirklich nichts Essbares mehr in mäusezugänglichen Schränken. 
Übrigens, nicht nur für die Mäuse bedeutet das Unannehmlichkeiten. Ich muss auch immer mit dem Pfannenwender das Mehl aus der obersten Etage des Hängeschranks angeln und hoffen, dass ich gut fange, damit die Mehltüte nicht auf den Boden fällt und platzt.

Ich halte euch auf dem Laufenden, ob und wann ich mich wieder traue mein Mehl an den ursprünglichen Platz zu stellen.

Leider geht die unendlich Geschichte mit des Dramas 5. Teil weiter.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Schräge Vögel

Ich liebe es Bastelsachen zu kaufen und mir zu überlegen, was man daraus alles machen kann. Außerdem halte ich es für pädagogisch sehr wertvoll mit Kindern zu basteln. Sie verbessern dabei nicht nur ihre Grob- und Feinmotorik und können ihre Kreativtät ausleben, gleichzeitig schulen sie  auch noch ihre Geduld. Außerdem liebe ich es Selbstgebasteltes in der Wohnung aufzustellen und so Gemütlichkeit zu erzeugen. Es erfüllt mich immer wieder mit Stolz etwas von den Kindern oder auch von mir Erschaffenes zu betrachten.

Heute war es mal wieder so weit. Aus der Bibliothek haben wir das Buch "Schatzkiste Natur - Basteln mit Naturmaterial" (ISBN-10: 377245223X), das ich nur wärmsten empfehlen kann, ausgeliehen.
{Nachfolger: "Bastelhits für Kids - Naturmaterialien" beides aus dem Frech Verlag}
In diesem Buch sind wunderbare Ideen und eine davon haben die Mäusekinder und ich ausgesucht: Zapfenvögel.



Die Vögel sind sehr niedlich. Allerdings verlief der Bastelnachmittag mal wieder folgendermaßen:
Mama Maus: "Wollen wir basteln?"
Kaisermotte: "Oh ja!"
Kuschelbär: "Ich will viel lieber Lego spielen. Darf ich in mein Zimmer gehen?"
Mama Maus: "Nein, du hilfst uns beim Basteln."
Der etwas genervte Kuschelbär setzt sich also zu uns und ist dann doch genau wie die Kaisermotte sehr eifrig beim Aussuchen der Farben für den Schnabel, die Federn und die Augen dabei.
Papa Maus soll die Füße aus Draht biegen.
Ich schneide die Schnäbel aus und der Kuschelbär soll sie zusammenkleben.
Kuschelbär: "Papa hilfst du mir bitte?"
Also macht Papa Maus den Schnabel und weil das etwas schwer geht, klebt er ihn auch an den Zapfen.
Ich kümmere mich um die Augenpartie.
Die Kaisermotte befestigt die Schwanzfedern, Papa die Beine und ich versuche mich an den Augen. Leider hält der Kleber für den Schnabel nicht und so müssen Papa und ich nochmal nachjustieren. Die Kinder sitzen schon leicht gelangweilt neben uns und wollen viel lieber spielen bzw. Abendbrot essen. Es endet wie immer Mama und heute auch Papa basteln fertig, während die Mäusekinder schon wieder etwas ganz anderes tun.
Papa Maus fragt dann noch als wir alleine sind: "Sag mal, haben wir nichts anderes zu tun?"
Ich frage mich dann immer, ob das in anderen Familien auch so läuft und eigentlich hauptsächlich die Eltern basteln oder ob ich etwas falsch mache? Ich denke immer, die ausgesuchten Basteleien seien einfach und gut von den Kindern zu bewältigen, trotzdem endet es immer damit, dass ich den Hauptteil mache.

Trotzdem bleibe ich dabei: Basteln ist wichtig für Kinder. Ich weiß, die beiden sind noch klein, deshalb gebe ich nicht auf und berichte weiter über meine ähm ich meine natürlich unsere Bastelerfolge.

Aller Anfang ist leer

Ja, aller Anfang ist schwer, aber ein Anfang mit einem eigenen Blog ist auch leer.
Es gibt keine Posts, einfach nichts, was den zufällig vorbei schauenden Leser dazu bewegen könnte die Seite erneut aufzurufen.

Das ist schade, lässt sich aber auch nicht von jetzt auf gleich ändern. Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, über was ich schreiben will. Sogar Notizen habe ich mir schon für die einzelnen Tage und Themen gemacht, aber fertige Posts habe ich leider noch nicht in der Schublade liegen.

Ich werde jetzt versuchen so schnell wie möglich meine Gedanken nieder zuschreiben, damit dieser sehr leer Blog das werden kann, was er soll, ein Ausschnitt aus unserem kunterbunten Leben. Für meine Mäusekinder und mich, damit wir keinen der wundervollen Tage vergessen, die so schnell vorbei gehen.

Nach und nach werde ich neben den aktuellen Beiträgen auch ältere Posts einfügen, um unsere Geschichte abzurunden.

Ich würde mich freuen, wenn ihr, die aus Versehen herein gestolpert seid, immer mal wieder vorbei schaut und einen Teil des Weges mit uns gemeinsam geht.

Eure Mama Maus

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Wunderkind

Ich weiß, jede Mama sagt, dass ihr Kind außergewöhnlich ist und etwas außergewöhnliches kann. Etwas das andere Kinder erst viel später lernen. Ich weiß, dass jeder das sagt, aber beim Kuschelbär stimmt das w-i-r-k-l-i-c-h. Das könnt ihr mir glauben!
Der Kuschelbär konstruiert gerne. Sei es mit Bausteinen, Constructor oder Lego. Er bastelt auch nicht einfach drauf los. Nein, er macht vorher einen Plan. Er erklärt genau, wie alles sein soll und versucht dann auch alles genau so umzusetzen. Wenn das mal nicht klappt, probiert er solange bis es seinen Vorstellungen entspricht. Wir nennen ihn unseren kleinen Ingenieur und er nennt sich jetzt selbst schon so.
Heute hat er diesem Namen alle Ehre gemacht. Nächstes Jahr wollen wir im Garten ein Spielgerüst bauen. Opa hat den Kuschelbär gebeten, eine Zeichnung dafür zu machen, damit wir auch wissen was er möchte.
Ich muss dazu sagen, ich stand neben ihm und ließ mir direkt beim Zeichnen die Bilder erklären.



Rechts: der erste Entwurf, unten der Sandkasten, darüber ein Haus, die Aufstiegsleiter innenliegend.
Links: der zweite Entwurf, eher wie das Spielgerüst bei Oma und Opa, ein Stelzenhaus mit Leiter, oben mit Fenstern, ganz links, dann der Sandkasten, einmal und jetzt kommt es in Draufsicht und einmal in Seitenansicht! Welches 4,5 Jahre alte Kind käme auf die Idee einen Sandkasten mit Rollen auszustatten und das dann auch noch in verschiedenen Perspektiven zu veranschaulichen.

Ich weiß nicht, ob das jeder 4,5 Jährige kann. Auf jeden Fall bin ich total begeistert vom Ideenreichtum unseres kleinen Bärchens.

Ich liebe dich mein kleiner Kuschelbär. Bleib bitte immer so kreativ und liebenswert wie du jetzt bist.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Erntedank

Bereits seit zwei Wochen wissen wir, dass der Kuschelbär gemeinsam mit seiner Kindergartengruppe ein kleines Programm für das Erntedankfest vorbereitet hat.
Mit gut vorbereitetem Kind sollten wir heute pünktlich in der Kirche zum Gottesdienst erscheinen.
Das bedeutet, dass wir gemeinsam mit dem Kuschelbär seinen Text üben sollten. Er sollte im Rahmen des Programms sagen: "Zwei dicke Birnen, ich habe sie selbst gepflückt."
Für unseren kleinen Liebling, der ganze Lieder in Windeseile lernt, war das natürlich keine Herausforderung. Trotzdem hat er darauf bestanden, jeden morgen abgefragt zu werden. Da der Text sofort saß, habe ich noch gesagt, dass so eine Kirche groß ist und auch ältere Menschen beim Gottesdienst dabei sein werden. Deshalb sollte der Kuschelbär besonders deutlich und natürlich laut sprechen. Auch das wurde sofort umgesetzt.

Am dritten Tag fragte ich wie jeden Morgen nach dem Erntedankspruch. Plötzlich leierte die Kaisermotte völlig genervt: "Zwei dicke Birnen, ich habe sie selbst gepflückt." Danach hat auch der Kuschelbär eingesehen, dass er den Text kann und auf das Abfragen verzichtet.
Neben dem Text fiel mit als Mama die Aufgabe zu ein kleines Ernetdankkörbchen zu füllen. Der Inhalt geht später an die lokalen Tafeln um Menschen in Not zu gute zu kommen. Aus diesem Grund habe ich mich neben dem frischen Obst und Gemüse auch für einige länger haltbare Lebensmittel entschieden. Verziert haben wir den Korb mit etwas Laub aus dem Garten. 

Erntedankkorb


Leider habe ich es wohl doch etwas zu gut gemeint, denn der Kuschelbär konnte das Körbchen leider nicht tragen. Aber seine Erzeiherin hat den Job gerne übernommen, während das Bärchen einem Mädchen beim Tragen ihres ebenfalls zu schweren Korbs behilflich war.
Seine Text hat der Kuschelbär natürlich wunderbar rezitiert. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass unsere Kirche auch mit Mikrofonen arbeitet, so dass das von mir angemahnte laute und deutliche Sprechen mithilfe der Technik bestimmt noch im Nachbarort gehört wurde... Auch die Kaisermotte durfte beim restlichen Programm mitwirken und hat stolz die Lieder auf der Bühne mitgesungen.

Ich gebe es ehrlich zu: das war das erste Mal, dass ich einem Gottesdienst beigewohnt habe. Ich bin zwar sehr emotional, aber eben auch rational und glaube nur an das was sich beweisen lässt. Deshalb war explizites Danke sagen zu Gott sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin durchaus dafür der Natur für ihre Gaben zu danken und auch dafür, dass wir so leben dürfen wie wir es tun. Dafür allerdings eine höhere Gewalt verantwortlich zu machen widerspricht meinem Naturell. Ich weiß, dass wir uns das meiste selbst erarbeitet haben - natürlich spielen die Rahmenbedingungen dabei auch immer eine Rolle. Aber ich schweife ab. Dazu nur noch so viel: jeder darf gerne glauben was er will und wenn sich unsere Kinder später für einen Eintritt in die Kirche entschieden, werden wir dies selbstverständlich unterstützten.
Der Gottesdienst war natürlich durch das Programm der Kindergartenkinder auch für mich wunderbar und ich freue mich bereits auf das Programm im nächsten Jahr.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Nr. 5 lebt - des Dramas dritter Teil

Die Plage nimmt so schnell kein Ende:
Ich muss immer an den Satz des Baumarktmitarbeiters denken: "Mäuse haben ca. 10-12 Babys..." Ich will mir gar nicht ausmalen, wie das alles weitergeht.

Mittlerweile haben wir die Maus, die uns die ganzen Überraschungsbüchsen beschert hat gefangen, genau wie zwei ihrer Kinder. 

Heute ist das dritte Mäusekind in der Falle gelandet. Natürlich keins unserer Mäusekinder, sondern wieder eine echte Maus.

Maus in Mäusefalle

Auch Nr. 5 lebt jetzt draußen in den Feldern unseres kleinen Dorfes und erzählt hoffentlich keiner anderen Maus, dass ich hier in meiner Küche den besten Käse in den Fallen habe.

Ob die Maus im Gegensatz zu unseren Mäusekindern noch mehr Geschwister hat, erfahrt ihr im 4. Teil.