Mittwoch, 31. Dezember 2014

Das war 2014 bei Mama Maus

Heute ist der 31.12.2014. Silvester. Ein Jahr neigt sich dem Ende zu und was liegt da näher als zurückzublicken und ein kleines Resümee zu ziehen.
Im Internet kursiert ein Fragebogen, den viele Blogger als Grundlage für ihren Jahresrückblick nutzen. Ich habe den Fragebogen für mich angepasst und freue mich schon darauf die Antworten in den nächsten Jahren damit zu vergleichen.

1. Wie war dein Jahr auf einer Skala von 1 bis 10?
Diesem Jahr würde ich gerne eine 8 geben. Es war ein gutes Jahr. Wir sind zum dritten Mal Eltern von einem wundervollen kleinen Menschlein geworden und konnten endlich in unsere Traumhaus einziehen. Ja, eine 8 hat diese Jahr wirklich verdient. Punktabzug gibt es dafür, dass wir immer noch eine Wochenendfamilie sind.

2. Hast du dich äußerlich verändert?
A) Hast du zu- oder abgenommen?

Im Rahmen der Schwangerschaft habe ich diese Jahr (nur) 15 kg zugenommen und zum Glück auch schon wieder abgenommen. Mein Gewicht ist also im Grunde unverändert, trotzdem passen einige Sachen noch nicht. Mal sehen, wie sich das im nächsten Jahr entwickelt.

B) Hat sich dein Haarschnitt verändert?
Meine Haare trage ich wie eh und je in klassischer Länge bis kurz unter den Po und ich denke, dass sich daran auch in den nächsten Jahren nichts ändern wird.

C) Hast du etwas an deinem Styling verändert?
Eigentlich nicht. Seit der Kuschelbär klein ist, trage ich meine Haar oft mit Haargummi oder direkt als Knoten gebändigt. Einfach damit die kleinen Kinderhände sich nicht darin verfangen. Außerdem war dieses Jahr auf Grund der Schwangerschaft von weiten Klamotten und Schlabberlook geprägt.

3. Wie war dein Jahr in finanzieller Hinsicht?
A) Wie war deine berufliche Entwicklung?
Ich bin weiterhin in Elternzeit. Allerdings bin ich von der Managerin von zwei Kindern und Ehemann zur Managerin von drei Kindern und Ehemann mit komplettem Haus aufgestiegen. Die Verantwortung und die Arbeit haben zugenommen, trotzdem könnte ich kaum glücklicher sein.

B) Ist dein Konto voller oder leerer?
Der Kontostand stagniert leider. Zwar sind wir jetzt einer mehr, aber für den Knuddelkäfer brauchten wir fast nichts Neues anschaffen und wir leben weiterhin sehr sparsam. Die Renovierungskosten haben sich reduziert, dafür kostet ein eigener Hausstand mehr. 

C) Hast du diese Jahr mehr oder weniger ausgegeben?
Etwas mehr. Kurz vor dem Einzug haben sich unsere Anschaffungen gehäuft. Die Einrichtung der Kinderzimmer war nicht billig und einige Schränke brauchten wir auch noch, aber im Vergleich mit den Renovierungskosten der letzten Jahre schlagen diese Kosten fast nicht zu Buche. Außerdem haben wir uns ein paar neue technische Helferlein gegönnt.

D) Was war deinen größte Anschaffung?
Ein weiterer Staubsauger. Diese Jahr der Dyson DC 62. Ich liebe ihn und er ist jeden Cent wert.

E) Hast du etwas gewonnen?
Ja, diese Jahr habe ich überraschend etwas Geld gewonnen und mich sehr darüber gefreut.

4. Wie sah es mit der Gesundheit aus?
A) Hast du dich mehr oder weniger bewegt?
Durch die Symphysenlockerung während der Schwangerschaft habe ich mich weniger bewegt. Ich habe aber versucht zum Ende des Jahres hin wieder aktiver zu werden.

B) Welche Krankheiten haben dich heimgesucht?
Als erstes fällt mir sofort der Noro-Virus von Anfang des Jahres ein. Darüberhinaus natürlich noch die ein oder andere Erkältung und die Symphysenlockerung.

C) Welche war davon die Schlimmste?
Auch wenn die Symphysenlockerung die schmerzhafteste und langwierigste war, war der Noro-Virus diese Jahr das aller schlimmste. So etwas wünsche ich nicht mal meinen Feinden.

5. Wie war dein Jahr emotional gesehen?
A) Was war deine dümmste Idee?
Davon auszugehen, dass der Knuddelkäfer "pünktlich" zum errechneten Termin geboren wird und den  Umzug dementsprechend zu planen.

B) Auf was hättest du diese Jahr verzichten können?
Mit Symphysenlockerung spazieren zu gehen.

C) Was war deine beste Idee?
Eigentlich unsere beste Idee: ein drittes Kind.

D) Von was wolltest du jemanden unbedingt überzeugen?
Das wir noch einen Staubsauger brauchen und zum Glück ist mein Mann genauso leicht zu begeistern wie ich.

E) Was ist dein Wort des Jahres?
Einzug

F) Was ist dein Unwort des Jahres?
Symphyse

G) Was war das schönste Geschenk, das du erhalten hast?
Ein gesunder Sohn.

H) Was war das schönste Geschenk, das du jemandem gemacht hast?
Ein gesunder Sohn.

I) Was war der schönste Satz, den dir jemand gesagt hat?
Ich liebe dich und unsere wundervolle Familie.

J) Was war der schönste Satz, den du zu jemandem gesagt hast?
Ich liebe dich und ich werde immer zu dir halten.

6. Was war besonders am letzten Jahr?
A) Was war das leckerste Essen dieses Jahres?
Frisches, selbstgebackenes Weißbrot.

B) Mit wem hast du die meiste Zeit verbracht?
Mit den Mäusekindern.

C) Mit wem hast du die schönste Zeit verbracht?
Mit den Mäusekindern und Papa Maus.

D) Was hast du diese Jahr zum ersten Mal getan?
Eine Einweihungsparty verantstaltet.

E) Was hast du diese Jahr nach langer Zeit wieder mal getan?
Meine Fingernägel lackiert.

F) Welcher Moment des Jahres wird dir immer in Erinnerung bleiben?
Die Geburt des Knuddelkäfers.

7. Welche Vorsätze hast du für das neue Jahr?
Ich möchte meine Haare nicht immer nur einfach zusammenbinden, sondern wieder neuen Frisuren ausprobieren und meine Haare vor allen Dingen mehr pflegen. 
Ich möchte gelassener und ruhiger werden und nicht mehr so oft aus der Haut fahren.
Ich möchte im Durchschnitt 5 Posts jede Woche für den Blog schreiben.

2014 war ein wirklich schönes Jahr. Bis auf kleiner Wehwehchen ging es mir und allen die ich liebe hervorragend und ich hoffe, das bleibt auch in den nächsten Jahren so. Unsere Familie ist gewachsen, nicht nur an der Personenzahl sondern auch an Liebe und Freundschaft gemessen. Ich bin glücklich und wenn Papa Maus jetzt noch jeden Tag bei uns sein könnte, wäre unser Leben fast perfekt.



Dienstag, 30. Dezember 2014

So viel Spaß für wenig Geld

Papa Maus muss arbeiten, zum Glück im Homeoffice. So konnten die großen Mäusekinder und ich die neuen Poporutscher* ausprobieren, während Papa auf den schlafenden Knuddelkäfer aufgepasst hat. Schließlich weiß man nie wie lange das bisschen Schnee liegen bleibt und wie oft wir in diesem Winter noch die Gelegenheit zum Rodeln haben werden.

Da ich noch nicht weiß, wo hier der Rodelhang ist, sind wir einfach unserem normalen Ausflugsweg gefolgt und haben nach einem geeigneten Hügelchen Ausschau gehalten. Gewonnen hat das Wasserreservoir. Die Abfahrt schön steil, der Weg nach oben flach und nicht zu lang. Im Nachhinein hat sich das als ideale Piste herausgestellt. 
Kurz den Schnee auf der Abfahrtsseite plattgeklopft und schon konnte der Kuschelbär seinen neuen Rutscher testen. Ich sage ihnen, die Dinger sind besser als jeder Schlitten. Vor allem wenn nur wenig Schnee vorhanden ist. Er hatte das Prinzip sofort raus und war schnell wie der Wind. Die Kaisermotte wusste nicht so recht, was sie mit diesem komischen Gefährt anfangen sollte. Nach kurzer Einweisung durch den Kuschelbär hat das aber auch wunderbar geklappt.
Die Kinder haben vor Freude rote Backen bekommen und sind den Minihang 1,5 Stunden ununterbrochen hoch und wieder runter gesaust.

Kind auf Poporutscher


Ich habe wunderbare Bilder von glücklichen Kindern gemacht und natürlich auch das ein oder andere Video. Beim Anschauen war das Überraschendste, dass ich auf den Videos am meisten gelacht habe. So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr.
Und soll ich noch etwas verraten: Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen und einen Poporutscher ausprobiert. Fazit: Schade, dass ich nicht gleich einen nur für mich gekauft habe. 

*Die Schneerutscher haben wir übrigens für 2€ das Stück im Supermarkt erstanden.

Montag, 29. Dezember 2014

Kleine Helfer

Letztes Jahr hat der Kuschelbär einen Schneeschieber und einen passenden Kehrbesen zu Weihnachten bekommen. Leider hatten wir letztes Jahr keinen Schnee, was völlig untypisch für unsere Region ist. Ich will mich aber nicht nachträglich beschweren, da so auch das für mich lästige Schneeräumen entfallen ist.

Der Kuschelbär war natürlich enttäuscht, dass er nicht helfen konnte und er musste tatsächlich genau ein Jahr warten bis er zum ersten Einsatz ausrücken durfte.
Denn heute hat er das erste Mal in diesem Winter so geschneit, dass wir den Gehsteig räumen mussten. Zum Glück ist Papa Maus in Homeoffice und kann das die nächsten Tage übernehmen.

Der Kuschelbär und die Kaisermotte dürften auf dem Hof die Laufwege räumen.
Ganz Gentleman hat der Kuschelbär der Kaisermotte den ungebrauchten Kinderschneeschieber überlassen und hat selbst mit einem großen vorlieb genommen. Papa Maus musste tatsächlich auf dem Hof selbst nicht mehr ran, da die beiden das nahezu perfekt gemacht haben.

Kinder helfen beim Schneeräumen


Und wenn die beiden weiter so üben, brauche ich das bald gar nicht mehr machen...

Samstag, 27. Dezember 2014

Weihnachtswahnsinn die letzte - Nackige Fenster

Ich muss ehrlich sein: Weihnachten ist vorbei. Leider. Wie jedes Jahr ging das wieder viel zu schnell.
Ich finde es so schön, wenn es überall glitzert und blinkt und das soll jetzt schon wieder zu Ende sein? Für die paar Tage so einen Aufwand betrieben?
Damit das Fest nicht zu abrupt endet, bleibt bei uns die Weihnachtsdekoration noch bis zum 06. Januar stehen bzw. hängen. Und was kommt dann? Nackige Fenster mögen weder ich noch die Kinder, deshalb beginnen wir jetzt mit den neuen Bastel- und Dekorationsarbeiten. Leider ist der Frühling noch fern, so dass wir uns erst mal auf den Winter als Thema verständigt haben und was passt besser zum Winter als ein Schneemann.

Darf ich vorstellen: Erwin.

Von Kindern gebastelter Schneemann


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Warten auf den Weihnachtsmann

Endlich ist es so weit. Das letzte Türchen des Adventskalenders wurde geöffnet und heute ist Heiligabend. Endlich! Das Warten hat ein Ende.

Da wir Erwachsenen fast alles bereits in den letzten Tagen vorbereitet haben, war heute Morgen nicht so viel zu tun.
Papa Maus ist mit den großen Mäusekindern zum Fleischer gefahren und hat die Bratwürste für heute Abend abgeholt. Ich habe das Sauerkraut vorbereitet und noch letzte Vorbereitungen getroffen.

Alles ist fertig, jetzt könnte er kommen.

Selbstgebastelte Geschenke für Weihnachten - ein Handabdruck als Weihnachtsmann


Die Kinder sind so aufgeregt.
Gestern hat sich Papa Maus einen Spaß mit ihnen erlaubt und hat vor ihren Fenstern Ho-Ho-Ho gerufen. Die Kaisermotte wollte daraufhin bei uns im Bett schlafen und Papa Maus musste seinen Spaß erst aufklären. Der Kuschelbär hat seit heute Morgen Bauchschmerzen und verweigert jegliches Essen.
Nur der Knuddelkäfer ist tiefenentspannt und hat mir sogar bereits einen Weihnachtswunsch erfüllt: Er ist gestern Abend gegen 22 Uhr nochmal wach geworden, hat getrunken und dann das erste Mal durchgeschlafen, bis ihn die Großen heute Morgen kurz vor 8 Uhr wach gemacht haben.
So beginnt ein perfekter Weihnachtstag.

Aktuell - es ist kaum zu glauben - schlafen alle Kinder. Normalerweise kommen Sie bei Aufregung nicht zur Ruhe, aber heute scheint es wirklich zu viel zu sein.

Oma und Opa kommen gegen 14 Uhr. Dann trinken wir gemeinsam Kaffee und die Kinder gehen mit Papa Maus spazieren. Kurz darauf sollte der Weihnachtsmann kommen und ich hoffe, dass es für die Kinder wieder eine wunderbare Bescherung inklusive vieler Ahhs und Oohhs geben wird.

Ich freue mich darauf und werde berichten.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Die Haare meiner Kinder

Ich gebe es offen und ehrlich zu. Ich bin glücklich neben den beiden wunderbaren Jungs auch eine Tochter zu haben. Nicht nur, weil Mädchen eben doch anders ticken und es total spannend ist die unterschiedliche Entwicklung mitzuverfolgen, sondern auch weil Mädchen nunmal lange Haare tragen und ich im Moment Zöpfe flechten darf.

Bis vor ein paar Monaten hat sich die Kaisermotte noch sehr ungerne kämmen lassen, diese Phase ist zum Glück vorbei. Erst hat sie immer geschrieen, wenn sie die Bürste in meiner Hand nur gesehen hat und das obwohl es bei ihren relativ kurzen* und zarten Haaren gar nicht geziept hat. Jetzt ist gekämmt werden immer noch nicht ihre Lieblingsbeschäftigung, aber sie freut sich tierisch über neue Frisuren und bleibt auch ganz ruhig bis zum Schluss sitzen.

Auf den Fotos sieht man einen französischen und einen holländischen Zopf, die sie jeweils auf dem Weihnachtsmarkt unter der Mütze getragen hat.

 


Wenn sie die Haar offen oder in offenen Zöpfen trägt, fallen ihre Haare bei der aktuellen Länge sofort in Korkenzieherlocken. Jeder sagt, das passt sehr gut zu dem kleinen Engel. Ich liebe ihre Haare und ich könnte sie stundenlang frisieren. Meine Lieblingsfrisur sind aktuell immer noch zwei offene Zöpfe, weil sich diese in kürzester Zeit direkt zu dicken Korkenziehern einrollen und wunderbar hüpfen ;-)


Leider habe ich gar kein Bild von den Zöpfen mit Locken, sondern nur direkt nach dem Kämmen mit Wellen, die sich erst wieder einrollen müssen.

Die beiden anderen Mäusekinder möchte ich natürlich nicht diskriminieren. Der Kuschelbär hat wunderbare strohblonde Haare, die ab einer gewissen Länge auch noch großen Locken formen. Wenn die Kaisermotte die weibliche Vorlage für eine Engelsfrisur bildet, dann ist er die männliche. Beim Knuddelkäfer ist noch nicht wirklich erkennbar, von wem er die Haare bekommt. Blond wird er auf jeden Fall, ich gehe aber bisher davon aus, dass die Haare nicht so strohblond wie beim großen Bruder werden. Ob er Locken von meiner Seite bekommt oder eher glatte Haare wir Papa Maus ist bei einer aktuellen Haarlänge von 0,5cm noch nicht zu erkennen.

* Kurz ist übrigens eigentlich falsch, die Haar der Kaisermotte gehen ihr bis zur Mitte ihres Rückens und sind somit für eine Dreijährige sehr lang. In Relation zu meinen Haaren, die ich seit ich denken kann in klassischer Länge, also bis kurz unter den Po, trage, sind sie natürlich kürzer.
Ich bin übrigens sehr gespannt, ob die Kaisermotte genau wie ich auch als Erwachsene sehr lange Haare tragen wird.

Freitag, 19. Dezember 2014

Steigende Krankenkassenbeiträge

Diese Jahr wurden die Erhebung der Krankenkassenbeiträge erneut verändert. Der allgemeine Beitragsatzes der Krankenkassen wurde zum 01.01.2015 von 15,5% auf 14,6% gesenkt. 

Das hört sich erst mal nach einer guten Sache an. Doch jetzt kommt das ABER:
Da nicht alle Kassen mit diesem Geld ihre Ausgaben decken können, dürfen sie Zusatzbeiträge erheben. Diese werden jetzt aber nicht mehr als Festbeiträge sondern als prozentuale kassenindiviuelle Zusatzbeiträge erhoben. Sie sind somit wieder abhängig vom Gehalt. Laut Bundesgesundheitsministerium beträgt der durchschnittliche Zusatzbeitrag 0,9%. Die meisten Versicherten bezahlen somit wieder 15,5% Krankenkassenbeiträge und bemerken keinen Unterschied auf dem Lohnzettel.

Erhebt eine Kasse erstmalig oder verändert eine Kasse ihren Zusatzbeitrag muss sie ihre Mitglieder per Brief einzeln davon unterrichten. Jeder hat dann Zeit bis zum Ablauf des Monats, in dem der Beitrag erstmalig erhoben wird, zu kündigen. Dieses Sonderkündigungsrecht greift auch, wenn man noch nicht 18 Monate bei der entsprechenden Krankenkasse versichert ist.
Die Kündigung wird mit Ablauf des übernächsten Monats wirksam in dem die Kündigung eingeht.
Das heißt bekommt man jetzt eine Mitteilung, dass sich der Beitrag erhöht hat, kann man bis zum 31.01.2015 das Sonderkündigungsrecht nutzen. Kündigt man im Dezember kann man ab 01.03.2015 einer neuen Krankenkasse beitreten. Kündigt man dagegen erst im Januar kann man erst ab 01.04.2015 von einer günstigeren Kasse profitieren. Während die Kündigung läuft muss man leider in den sauren Apfel beißen und die Zusatzbeiträge entrichten.

Was bedeutet das für uns:
Meine Kasse erhebt einen Zusatzbeitrag von 0,8% und wäre somit günstiger als diese Jahr. Da ich in Elternzeit und somit beitragsfrei versichert bin, werde ich meine Krankenkasse nicht wechseln.

Die Krankenkasse von Papa Maus hingegen erhöht ihren Beitrag um 0,3% und ich habe mich schnellstmöglich auf die Suche nach einer neuen Kasse gemacht. Wir haben bisher keine besonderen Leistungen bei unseren Krankenkassen in Anspruch genommen, deshalb haben wir uns bei der Suche nur auf den Beitragssatz konzentriert. 
Auf der im Abschreiben angegebenen Seite des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen findet man leider erst nach dem 01.01.2015 die Angaben der Kassen zu Ihren Zusatzbeiträgen. Da ich aber nicht noch einen Monat länger den Zusatzbeitrag entrichten möchte, habe ich nach einer anderen Übersicht gesucht und unter gesetzlichekrankenkassen.de auch gefunden. 

Will man die Krankenkasse wechseln muss man seiner alten Kasse kündigen, einen Mitgliedsantrag für die neue Kasse ausfüllen und dann später dort die Kündigungsbestätigung einreichen. Je nach Höhe des Zusatzbeitrags lohnt sich dieser Aufwand. 
Wichtig ist nur, dass man beachtet, dass zwar alle gesetzlichen Kassen grundsätzlich das gleiche Leistungsspektrum bieten, es aber auch besondere kassenindividuelle Leistungen gibt.

Unsere neue Krankenkasse hat jetzt einen Beitragssatz von insgesamt 14,9% und wir profitieren aktuell von der Reform. Wie lange die Beiträge allerdings stabil bleiben kann man nicht sagen. Wir werden uns bei der nächsten Erhöhung natürlich wieder nach einer Alternative umsehen.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Ein Stern für die Oma

Weihnachten naht und es ist Zeit an die Geschenke für Oma und Opa zu denken.
Keine gekauften Geschenke. Denn diese Jahr gibt es keine gekauft Geschenke für die Erwachsenen. Bastelarbeiten sind allerdings erlaubt.

Ich habe die letzten Tage nach Ideen gesucht, die die Kinder größtenteils alleine bewältigen können.
Entschieden habe ich mich für diese Prachtstück:



Der Stern wird ganz unkompliziert aus Notizzetteln gebastelt. Eine wunderbare Anleitung habe ich bei basteln-rund-ums-Jahr.de als eBook gefunden. Wir haben die einfachste Variante mit nur drei Einschnitten gewählt und den Stern nur aus sechs Elementen zusammengesetzt, da mir die Form besser gefallen hat.

Die Mäusekinder konnten mehr als die Hälfte der Arbeit selbst erledigen und das war mir bei einem Geschenk einfach wichtig.
Wer also mit Kindergartenkindern einen wunderschönen Stern basteln will, dem sei diese Anleitung sehr ans Herz gelegt.

Demnächst möchte ich noch weitere Sterne in unterschiedlichen Farben basteln. Die sind dann allerdings für unsere Fenster, denn ich kann mich an diesem schönen Stern gar nicht satt sehen.

Ich hoffe wirklich, dass Oma den Stern genauso toll finden wird wie ich.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Wie beim Italiener: Pizzateig auf Vorrat

Letztes Jahr habe ich viel mit Sauerteug experimentiert und dabei viel über die Brotherstellung gelernt. Leider mögen die Kinder weder Graubrot noch Körnerbrot und so backe ich zur Zeit meistens Hefeteige aus Weizenmehl. Diese allerdings in allen erdenklichen Varianten.

Ein besonderer Hefeteig ist unser Lieblingspizzateig. Er wird mit wenig Hefe zubereitet und muss dafür mindestens 12 Stunden im Kühlschrank gehen. Er kann dort aber auch tagelang auf seinen Einsatz warten und wird mit jedem Tag aromatischer. Der Duft des Teiges lässt nach einigen Tagen so etwas wie einen Sauerteig erahnen.

Ich liebe das und mache den Teig oft in doppelter Menge auf Vorrat. Er ereignet sich nicht nur als Pizzateig sondern auch für Brötchen oder beispielsweise Bratwürste im Schlafrock.

Pizzateig auf Vorrat - Rezeptfür den Thermomix, ausreichend für 1 Blech Pizza:
250 g Wasser,
1/4P. Trockenhefe,
450 g Mehl,
2 gestrichene TL Salz 5min/teigst,
in eine geschlossene Schüssel in den Kühlschrank stellen und mindestens 12h gehen lassen.

Pizzateig nach drei Tagen gehen im Kühlschrank

So sieht der Tag nach drei Tagen im Kühlschrank aus. Man kann förmlich sehen, wie die Hefebakterien gearbeitet haben.

Nach dem Formen und vor dem eigentlichen Backen sollte sich der Teig wenn möglich ca. 30 Minuten akklimatisieren dürfen. Ein Portion reicht für ein Blech Pizza mit einem etwas dickeren Boden.
Kleiner Tipp für Pizza: Noch knuspriger wird der Teig, wenn man ihn vor dem Belegen kurz nur mit Öl bestrichen vorbackt.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Knusper, knusper knäuschen

Manchmal bringt der Nikolaus nicht nur Schokolade und Spielzeug. Diese Jahr hat er bei Oma und Opa für uns als besondere Überraschung ein Lebkuchenhausbauset abgegeben.
Ich wollte sowas schon immer mal selbst backen, bin aber bisher nie dazu gekommen. Deshalb habe ich mich mindestens genauso sehr gefreut wie die Mäusekinder.

Gestern sind wir wegen der Kindegartenveranstaltung und dem örtlichen Weihnachtsmarkt nicht zum Basteln gekommen. Dafür haben wir das heute mit noch mehr Elan getan.
Die Hausteile, die Lebkuchen zum Verzieren und die Figuren waren im Set enthalten. Nur den "Kleber" musste man selbst aus Puderzucker und Eiweiß anrühren. Für bessere Klebkraft sollte man einen Spritzer Zitronensaft zufügen.
Dabei wäre mir die Zitronensaftflasche beinahe explodiert. Beim Öffnen hörte sie sich wie eine Sektflasche an und dann fiel mir auch auf, dass die Plastikflasche total gebläht war. Der Saft selbst war total vergoren. Ein Glück, dass ich noch ein Fläschchen als Reserve im Schrank hatte.
Endlich mal Kleber für die Kinder, den man probieren kann und bei dem keiner schimpft, wenn die Sachen eingeschmiert werden. Es war einfach nur toll. Die Arbeitsschritte sind so simple, dass die Kaisermotte und der Kuschelbär gleichermaßen mitmachen konnten.

Selbstgebasteltes Lebkuchenhäuschen

Das Hänsel- und Gretel-Haus ist wunderschön und vor allem individuell geworden.
Am Ende dürft jedes der Kinder eine Dachseite verzieren. Die Kaisermotte hat einfach alles kreuz und quer aufgeklebt, der Kuschelbär hingegen hat alles in Reih und Glied sortiert. So unterschiedlich sind unsere beiden Weihnachtsengel.

 
Die Kinder hätten am liebsten genau wie Hänsel und Gretel direkt vom Pfefferkuchenhaus abgebissen. Das Haus duftet auch zu gut nach Weihnachten. Wir könnten uns aber darauf einigen, dass wir das Lebkuchenhaus alle gemeinsam an Heiligabend probieren. Ich freue mich wie verrückt.

Und nächstes Jahr machen wir das garantiert wieder, vielleicht sogar mit selbstgebackenen Lebkuchen. Dann baut Papa Maus auch eine Beleuchtung ein.

Freitag, 5. Dezember 2014

Gelassenheit und Ruhe

Nach gestern und vorgestern könnte man als Leser auf die Idee kommen, dass Kinder manchmal sehr anstrengend sind. Meine im Besonderen.

Ich komme manchmal auch auf diese Idee.

Leider fehlt mir in diesen Momenten oft die nötige Gelassenheit und Ruhe. Ich habe zwar mit jedem weiteren Kind auch gelernt, dass nicht immer alles so tragisch ist. Wenn Kinder spielen - und das müssen sie um zu lernen - dann können gerade neu gekaufte Spielsachen kaputt gehen, Flecken und Löcher in den teuersten Anziehsachen entstehen, frisch tapezierte Wände oder neue Fußböden auch mal bemalt werden oder eben einfach die Bitten von Papa und Mama überhört oder mit Absicht das Gegenteil getan werden. Das ist eben so. Das ist keine böse Absicht und im Endeffekt ist das auch gut so.
Kinder sind keine kleinen Roboter und auch keine kleinen Erwachsenen, sie sind Kinder. Kinder, die erst lernen müssen, die ihre Grenzen austesten müssen. Leider vergessen wir Erwachsenen zu oft, dass wir auch mal klein und unvernünftig waren. Wir haben doch auch nur Spaß haben wollen und uns geärgert, wenn Mama oder Papa gar nicht unsere Vorstellung geteilt haben. Ich bin so ein Kandidat und bei fehlender Gelassenheit meinerseits wird es im Haus schon mal laut und, das muss ich ehrlich zugeben, ungerecht. Danach hilft nur eins: in Ruhe mit den Kinder die Situation durchleuchten, Fehler eingestehen und zusammen probieren es beim nächsten Mal besser zu machen.

Ich lerne jeden Tag von meinen Mäusekindern. Manchmal lerne ich nur, dass Eichhörnchen auch Würmer fressen und an anderen Tagen lehren sie mir wo meine Grenzen sind. Hört sich das jetzt schlimm oder abschreckend an? Das soll es auf keinen Fall! Ich liebe meine Kinder über alles und wenn ich die Entscheidung für Kinder nochmal neu treffen müsste, dann würde ich alles genauso machen. Unsere drei Mäusekinder sind das Beste was uns passieren konnte. Sie schenken uns so viel Liebe und Glück.

Und sollten Sie mich trotzdem mal wieder an meine Grenzen führen, dann denke ich an folgenden Spruch, den ich mal im Internet aufgegabelt habe: "Kinder sind nur so niedlich, damit wir sie nicht erwürgen!" Über den muss ich auch in den absurdesten Situationen lachen und mit dem Lachen kommt die Gelassenheit von ganz allein.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Warum ich für 1,5 km Fußweg eine Stunde brauchte

Wenn man nicht gerade über den Kindergarten wohnt, muss man seine Kinder jeden Tag dort hin bringen und auch wieder abholen. Bei Familie Maus macht das am Montag Papa Maus und den Rest der Woche erledige ich das.
Frühs machen wir uns irgendwann kurz vor 8 Uhr auf den Weg und Nachmittags Laufe ich kurz vor 16 Uhr los. Der Kindergaten liegt 750m entfernt von unserem Haus. Normalerweise brauche ich inklusive Reinbringen/Abholen der Kinder für den Weg ca. 25 bis 30 Minuten. Es kommt immer auf unsere Tagesform an.
Den Knuddelkäfer nehme ich normalerweise im Tragetuch mit, damit ich die beiden großen Mäusekinder an die Hand nehmen kann. Wenn ich vorhabe nach dem Weg noch etwas spazieren zu gehen, kommt der Kleine in den Kinderwagen.
Heute war glücklicherweise so ein Tag.

Als ich um 16 Uhr im Kindergarten ankomme und den Kinderwagen im Flur parke, kommt mir die Kaisermotte in einem Kleid aus dem Fundus entgegen. Zur Zeit verkleidet sie sich gerne und läuft dann den gesamten Tag in den unterschiedlichsten Gewändern herum. Sie begrüßt mich stürmisch und drück sich mit den Worten: "Mami, ich habe leider Kacki in die Hose gemacht." an mich. Okay, also erst mal raus aus den fremden Klamotten und ab auf die Toilette.
Bevor ich es schaffe, den Wechselschlüpfer zu holen ruft sie bereits auf der Toilette, dass das Kacki jetzt auf dem Boden liegt... Ich frage kurz, ob ich die Feuchttücher des Kindergartens benutzen darf und mache erst das Kind, dann den Boden sauber. Eine Toilettenbürste kann ich leider nirgends entdecken, aber die Kindergärtnerin erklärt mir, dass wäre nicht problematisch.
Ich schicke die Kaisermotte zum Umziehen und hole den Kuschelbär, der wie immer nicht aus seiner Gruppe kommen möchte. Er muss nochmal auf die Toilette, in der Zeit helfe ich der Kaisermotte beim Anziehen. Dabei entdecke ich den Schlafanzug, der heute leider auch beim Mittagsschlaf nass geworden ist. Außerdem sehe ich, dass ihr kompletter Ärmel voll brauner Flecken ist. Ich hoffe nur, dass ist kein Kacki. Ich rieche vorsichtig daran. Es riecht glücklicherweise süß und die dazukommende Kindergärtnerin versichert mir, dass das nur Schokolade vom heutigen Plötzchenverzieren ist. Ich bin wirklich erleichtert. Das erste Kind ist somit fertig.
Leider beginnt jetzt der Knuddelkäfer zu heulen und ich beauftrage die Kaisermotte den Kinderwagen zu schaukeln.
Der Kuschelbär ist leider noch nicht fertig. Nachdem ich ihn rufe, teilt er mir mit, dass seine Hose leider nass ist. Er hat sie nicht weit genug heruntergezogen und sie deshalb angepiselt. Ich besorge eine Wechselunterhose und zeihe dem Großen einfach seine Schneehose an. Das Schreikonzert des Knuddelkäfers ist mittlerweile nicht mehr zu überhören, aber die Kaisermotte schaukelt tapfer weiter. Als ich mit den Kindern den Kindergarten verlasse bin ich klitschnass geschwitzt. Den geplanten Spaziergang müssen wir leider auch verkürzen.

Bilanz: 1 Stunde 5 Minuten zum Abholen von zwei Kindern. Ein Schlafanzug, zwei Unterhosen, eine Strumpfhose und eine Hose zusätzlich zur normalen Wäsche.

Ein Glück, dass nicht alle Tage so sind.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Mein perfekter Start in den Tag

Wenn mich jemand fragen sollte warum mein Bloguntertitel "Mein ganz normaler Wahnsinn zwischen drei Kindern, Küche und Kaufrausch." lautet, dann werde ich in Zukunft nur auf diesen Post verweisen.
Der heutige Morgen war wirklich Wahnsinn und das ganz ohne Küche oder Kaufrausch. Einfach nur Wahnsinn mit drei Kindern.
Aber langsam und von vorne.

Der Kuschelbär ist mittlerweile schon über ein Jahr sowohl am Tag als auch in der Nacht windelfrei. Die Kaisermotte ist auch schon über ein halbes Jahr tagsüber windelfrei. Seit einigen Tagen möchte sie auch nachts keine Windel mehr tragen. Leider endete dies häufig mit dem Austausch der Bettwäsche und des Schalfanzugs am Morgen, aber irgendwann muss sie es lernen und mit der Windel funktioniert das bei ihr nicht.
Jede Nacht circa gegen 12 Uhr gehe ich zur Kaisermotte und trage sie total verschlafen zur Toilette, damit wir eine Chance haben, die Nacht trocken zu überstehen. So auch heute und damit begann der Wahnsinn direkt nach Mitternacht.

Die Chronik eines gelungenen Starts in den Tag:

0:00 Uhr: 
Ich will die Kaisermotte zur Toilette bringen, leider hat sie schon eingepiselt und wir müssen den Schlüpfer wechseln, zum Glück ist alles andere trocken.
0:15 Uhr: 
Ich schleiche mich leise ins Ehebett, weil dort der Knuddelkäfer schläft. Gestern hat er von 21 Uhr bis 3 Uhr durchgängig geschlafen und ich hoffe, dass er heute durchschläft.
1:00 Uhr:
Der Kuschelbär kommt in kompletter Montur zu mir ans Bett. Ich ermahne ihn noch leise zu sein, weil sein Bruder schläft... Leider zu spät, der Kleine wacht auf und schreit. Ich schaue auf die Uhr es ist 1 Uhr und der Kuschelbär erklärt mir er hätte sich schon mal angezogen, damit es morgen Früh schneller geht. Außerdem möchte er gerne bei mir weiterschlafen. Ich rutsche zur Seite, lege den Kleinen an und schlafe fast sofort wieder ein.
7:15 Uhr:
Der Knuddelkäfer hat in der Zwischenzeit noch zwei Mal getrunken. Kein Durchschlafen in Sicht.
Der Kuschelbär kommt an mein Bett. Wann bitteschön ist er wieder in sein Bett umgezogen? Er muss mir leider mitteilen, dass er auch eingepiselt hat und natürlich alle Sachen für den Kindergarten naß sind, schließlich hatte er sich in der Nacht bereits umgezogen. Der Wecker hat noch nicht geklingelt, also muss es noch vor 7 Uhr sein. Leise und nur in Unterwäsche krieche ich aus dem Bett und will dem Kuschelbär Wechselsachen geben.
Erst nach einigen Minuten realisiere ich, dass die Rollos bereits oben sind und mich die Verkäuferin der Bäckerfiliale gegenüber freundlich anlächelt. Ist ja auch kein Wunder, ich trage ja kaum etwas und stehe in einem hell erleuchteten Raum. Ich flüchte in die obere Etage und ziehe mich an.
Wieder unten muss ich feststellen, dass die Kaisermotte erneut, aber diesem Mal richtig, eingepiselt hat. Ich ziehe das Bett ab und wir machen uns kindergartenfertig.
8:00 Uhr:
Dafür dass der Wecker nicht um 7 Uhr geklingelt hat sind wir wirklich schnell. Jetzt nur noch den Knuddelkäfer ins Tragetuch und wir können los. Dachte ich zumindest, denn genau in diesem Moment höre ich ein verdächtiges Geräusch aus der Windel des Knuddelkäfers. Also den Kleinen wieder aus dem Tuch, Windel wechseln und in Rekordzeit direkt wieder einpacken.
8:30 Uhr:
Endlich sind die beiden Großen im Kindergarten. Ich schlendere langsam Richtung Zuhause. Zuerst belade ich die Waschmaschine und jetzt frühstücke ich erst mal in Ruhe. Das habe ich mir verdient.

Ein Glück, dass nicht alle Tage so beginnen. Und es kann heute nur noch besser werden.

Montag, 1. Dezember 2014

Weihnachtswahnsinn Teil 3 - Weihnachtsmobile

Auf diese Mobile habe ich mich schon lange gefreut und es ist noch viel schöner geworden als ich es mir vorgestellt hatte.

Die Vorarbeiten dazu haben wir bereits im Sommer begonnen.
Aus abgeschnittenen Zweigen unserer Korkenzieherweide hat Oma das Grundgerüst für das Mobile zusammengebunden und mit weißer Farbe leicht mattiert.
Seit dem liegt das Mobile in der Waschküche und wartet auf seinen Einsatz.

Im November haben die Mäusekinder Anhänger aus Salzteig gebastelt.
Die fertig getrockneten Anhänger haben wir einige Tage später mit Acrylfarben bemalt und mit durchsichtigem Glitzerlack besprüht, damit der Salzteig keine Feuchtigkeit zieht und wir die Schmuckstücke noch lange verwenden können.

Nachdem die Mäsuekinder gemeinsam mit mir gestern bereits den Weihnachtsbaum geschmückt haben. Habe ich gestern Nachmittag die restlichen Dekorationsartikel verteilt, die Fensterbilder angebracht und weihnachtliche Beleuchtung in den Fenstern verteilt. So in Worten zusammengefasst hört sich das nach 5 Minuten Arbeit an. Gestern fühlte sich das nach zwei Stunden harter Arbeit, ständigem Treppensteigen und Schweißtropfen auf der Stirn irgendwie nicht so locker flockig an.

Deshalb habe ich entgegen meiner ursprünglichen Planung das Mobile heute in Ruhe und ohne die Kinder geschmückt.

Zuerst habe ich passendes Schmuckband um die Zweige drapiert und dann die beiden neuen Holzanhänger angebracht. Danach habe ich unsere selbstgebastelten Salzteig-Anhänger mit Bindfäden versehen und aufgehangen.
Als ich fertig war, war ich selbst erstaunt, wie toll das Mobile aussieht und wir gut es in unserem Flur zur Geltung kommt.

Mobile weihnachtlich dekoriert mit Anhängern aus Salzteig

Deshalb steht auch schon heute der Entschluss, das Mobile so wie es ist auf den Dachboden zu hängen und für das Frühjahr ein komplett neues zu basteln.

(Leider kommt das Mobile auf dem Bild nicht so gut zur Geltung. Mir ist es einfach nicht gelungen die Dreidimensionalität einzufangen.)

Sonntag, 30. November 2014

Weihnachtswahnsinn Teil 2 - Weihnachtsbaum

Das erste Weihnachten in unserem Haus ohne Oma und Opa soll für die Kinder besonders schön werden. Deshalb sind wir, also hauptsächlich ich, in den Weihnachtswahnsinn verfallen.
Der erste Ausbruch fand Mitte November beim Plätzchen backen statt und heute ist es endgültig um mich geschehen: Auf dem Plan stand das Schmücken des Weihnachtsbaums.

Sonntag, 23. November 2014

Trockenaprikosen und ihre Folgen

Gestern hat Opa Maus seinen Geburtstag gefeiert. Opa und Oma wohnen zwar nur 10 Autominuten von uns entfernt, aber damit wir nicht so früh gehen mussten, haben wir auch dort geschlafen. So konnten sich die Kinder einfach hinlegen, als sie müde waren und wir Erwachsenen konnten in Ruhe weiter feiern.

Habe ich schon erwähnt das meine Eltern alles für unsere drei Mäusekinder tun? Jeder Wunsch ist Befehl und wird wenn es irgend möglich ist erfüllt. Leider sind sie dabei manchmal auch zu großzügig.
Der Kuschelbär beispielsweise liebt Trockenaprikosen und könnte diese in rauen Mengen verzehren. Leider verträgt er sie aber nicht so gut und bekommt davon immer Blähungen und Durchfall. Deshalb habe ich fast nie welche im Haus und wenn er welche bekommt dann maximal zwei über den Tag verteilt.

Opa weiß allerdings von diesem Laster und hat eine ganze Packung Trockenaprikosen für den Kuschelbär gekauft. Beim gemeinsamen Frühstück heute Morgen hat der Kuschelbär ehe ich es registriert hatte bereits mindestens 6 Stück gegessen.
Dies sollten nicht ohne Folgen bleiben.

Vormittags saß der Kuschelbär auf Papas Schoß. Plötzlich fragte Papa Maus was da vibriert hätte, ob der Kuschelbär etwa eine E-Mail bekommen hätte. Da wir alle wissen, dass der Kuschelbär kein Smartphone in der Tasche hat, war uns allen natürlich klar was da vibriert hatte. Bei den Kindern sorgte dies für große Heiterkeit. Kurz darauf stand der Kuschelbär auf und wir hörten schon wieder einen Knall aus seiner Richtung. Auf Nachfrage sagte er: "Nein, ich habe nicht gepupst, nur eine E-Mail bekommen." Wieder allgemeines Gelächter bei allen Anwesenden.
Leider sollte dies noch nicht alles gewesen sein. Den darauffolgenden Toilettengang kommentierte Papa Maus folgendermaßen: "Es war eine E-Mail vom Betonwerk. Spritzputz ist heute im Angebot."

Hoffen wir, dass heute nicht noch mehr E-Mails kommen.

Donnerstag, 20. November 2014

Salzteig

Letztes Jahr zu Weihnachten haben wir von Kuschelbär ein im Kindergarten selbstgebasteltes Mobile mit Salzteiganhängern bekommen. Eine wunderbare Idee, auch wenn wir die falschen Anhänger bekommen haben.
Das Mobile haben wir nach dem Auszug bei Oma gelassen, mittlerweile hängen auch neue aus Papier gebastelte Anhänger daran.

Damit ich auch so ein schönes Mobile mein eigen nennen darf, hieß es also selber basteln.

Das Rezept für Salzteig habe ich von Kidsweb übernommen.

Dort wird das klassische Rezept von einem Teil Salz auf zwei Teile Mehl verwendet. Sollte der Teig zu fest werden kann man noch ein klein wenig Wasser dazugeben.
Außerdem habe ich noch ein bisschen Öl dazugegeben, damit der Teig geschmeidiger wird und beim Backen nicht so schnell reißt.

Wenn es interessiert, der findet bei Knete-selbstgemacht noch viele weitere Rezepte für Salzteig.

Die Mäusekinder und ich haben ganz klassische Weihnachtsbaumanhänger geformt. Dazu hat der Kuschelbär den Teig mit dem Nudelholz ausgerollt. Danach haben die beiden mit Plätzchenausstechern ihre Lieblingsformen ausgestochen und am Ende haben wir mit Hilfe eines Trinkröhrchens Löcher in die Figuren gestochen, damit sie auch aufgehängt werden können.

Anhänger aus Salzteig vor dem Backen
Salzteig-Anhänger vor dem Backen

Dienstag, 18. November 2014

Wie ich heute einen fremden Mann umarmte

Der Tag heute fing gar nicht gut an.

Mit der Geschichte muss ich allerdings schon gestern Abend beginnen:
Als wir im Bett liegen und ich wie immer Papa Maus frage, ob er abgeschlossen hat, sagt mir dieser noch, dass unser elektrischer Türschlossantrieb gepiepst hat und ich die Batterien wechseln muss. Ich frage noch an, ob Papa Maus das nicht schnell machen könnte, aber er möchte nicht noch mal aufstehen. Das war Fehler Nr. 1. Ich sollte nur die Batterien zeitnah wechseln und auf jeden Fall immer zusätzlich einen Schlüssel einstecken.
Heute Morgen, Papa Maus ist natürlich bereits auf dem Weg zur Arbeit an der er auch bis Freitagabend bleibt, ist es wie immer hektisch. Ich lasse mir beim Verlassen des Hauses noch schnell den Türöffner vom Kuschelbär geben und schließe die Tür mit diesem ab. Das waren jetzt Fehler Nr. 2, 3 und 4. Davon ahnte ich aber genau eine Minute nichts. Ich wähnte mich in trügerischer Zufriedenheit. Die Kinder pünktlich fertig gemacht und jetzt nur noch schnell zum Kindergarten. Leider fing es genau in dem Moment an zu nieseln und ich wollte, da ich den Knuddelkäfer auf dem Bauch trug, doch lieber einen Regenschirm mitnehmen. Also alle zurück zur Haustür. Knopf des Schließer betätigt und er schloss auf, schaffte es aber nicht mehr die Falle zurück zu ziehen. Genau in diesem Moment fielen mir meine drei Fehler auf: Ich hatte vergessen die Batterien zu wechseln, ich hatte keinen Schlüssel mitgenommen und ich hatte die Tür auch noch mit dem Antrieb abgeschlossen. 
Glück im Unglück, wenigstens hatte ich mein Handy dabei. Leider waren Oma und Opa, die im Nachbarort wohnen, noch nicht aufgestanden und somit auch nicht zu erreichen.

Damit wir nicht länger im Regen standen habe ich die Kinder erst mal in den Kindergarten gebracht. Unterwegs erreichte ich dann auch Papa Maus, der leider auch keinen Schlüssel mitgenommen hatte... Zurück Zuhause waren dann auch Oma und Opa erreichbar, die allerdings auch keinen Schlüssel haben. Ich bat sie Einbruchswerkzeug einzupacken und zu mir zu kommen. 

In der Zwischenzeit fand ich beim Bäcker des Ortes Unterschlupf und genoss eine heiße Schokolade. Als Oma und Opa nach einer gefühlten Stunde ankamen, musste Oma erst mal meine Zeche zahlen, dann versuchte Opa an die Falle der Tür zu gelangen, was aber wie erwartet nicht funktioniert. Schließlich hatten wir die extra sichere Ausführung von Tür und Schloss gewählt.
Blieb nur noch ein Schlüsseldienst. Nachdem ich den ersten angerufen hatte, erwägte ich schon ein Kellerfenster einzuschmeißen. Der Herr wollte sich erst die Tür ansehen, hatte noch nicht mal Zeit sich mein konkretes Problem anzuhören und außerdem sollte ich die Anfahrt zahlen und das ohne Preisvorstellung. Bei mir läuteten alle Alarmglocken und ich erinnere mich an so einige Reportagen über Abzocke bei dem Thema. Ich sah mich schon am Bankautomaten 300€ abheben...
Zum Glück gibt es in der Branche auch seriöse Schlüsseldienste und den fanden wir auch beim zweiten Anruf. Der Kollege sagte uns einen konkreten Preis, gab aber auch zu nur in Vertretung zu arbeiten und deshalb eventuell etwas länger zu brauchen. Keine dreißig Minuten später war er da und schaffte es beim dritten Versuch die Falle zu lösen und die Tür zu öffnen. 
Ich war so froh, dass ich ihn kurz um Erlaubnis fragte und dann einfach umarmen musste.

So kam es also, dass ich heute Morgen einen fremden Mann umarmte während Opa neben mir stand und dafür, also die Rettung in der Not, 60€ ausgab. 

So und jetzt mache ich nach der ganzen Aufregung erst mal Frühstück und nachher geht es mit dem Knuddelkäfer noch zum Kinderarzt zur Impfung. Der Rest der Woche kann nur noch besser werden.

Freitag, 14. November 2014

Weihnachtswahnsinn Teil 1 - Weihnachtsplätzchen

Dieses Jahr ist Oma auf die glorreiche Idee gekommen die Weihnachtsplätzchensaison bereits im November zu beginnen.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand: mehr Zeit zum Backen, mehr Zeit zum Genießen, längere Vorfreude und weniger Streß. Außerdem schmecken, wenn wir ehrlich sind, die Plätzchen vor Heiligabend doch viel besser als nachher. Wie oft hat Oma in meiner Kindheit zu Ostern noch Dosen randvoll mit alten Weihnachtsplätzchen gefunden und musste diese leider entsorgen. Das soll uns diese Jahr nicht passieren.

Die Kinder habe ich noch vor den Mittag aus dem Kindergarten abgeholt. Das erste Highlight des Tages. Bei Oma gab es Wurstgulasch und die Kinder durften schon bei Schneiden der Wurst helfen. Das zweite Highlight des Tages. Danach wurden die geliebten Schürzen umgezogen und Oma beim Herstellen des Teigen assistiert. An der Stelle zahlte sich das monatelange Üben im Sandkasten aus: Hand in Hand wurde der Puderzucken in das Sieb gefüllt und dann professionell gesiebt was das Zeug hält.
Die Plätzchen sollten für Gebäckpresse und Wolf geeignet sein. Das Experiment Gebäckpresse haben wir aber direkt wieder eingestellt und den elektrischen Wolf aus dem Regal geholt.
War das ein Spaß. Teig oben mit dem Stopfer reindrücken, mit einem Kindermesser abschneiden oder lustige Formen legen. Alle Arbeiten waren sehr beliebt und wurden unter lautem Freudengekicher ausgeführt. Für mich das dritte Highlight des Tages. Das vierte war als der Kuschelbär keine Kränze formte sondern ein McDonalds M und Oma das in ihrem Perfektionismus sofort umformte ohne etwas zu ahnen. Nach lautem Protestgeschrei dürfte er ein neues legen. Dieses Riesenplätzchen wurde als einziges mit Streuseln verziert und war natürlich für Papa Maus bestimmt, der es auch gleich am Abend mit viel Hingabe verzehrte.
Nachdem die Mäusekinder so artig waren, haben wir uns entscheiden direkt noch eine zweite Sorte Plätzchen zu backen. Diese wurden zu Kugeln geformt und dann eine Delle hineingedrückt, in die später erwärmte Marmelade gefüllt wurde. Ein weiteres Highlight des Tages.
Die Kaisermotte war noch voll im Vanillekipferlmodus vom letzten Weihnachten und rollte keine Kugeln sondern direkt Kipferl. Beim dritten Plätzchen klappte aber auch das.

Plätzchen backen mit Kindern


Die fertigen Plätzchen waren nicht nur schön anzusehen, sie schmecken auch hervorragend. Der Kuschelbär hat mindestens 30 Stück alleine gegessen und müsste eigentlich heute Abend platzen.

Alles in Allem ein wunderbarer Nachmittag mit vielen Highlights für Oma und Opa, die Mäusekinder und mich.
Ich freue mich bereits auf die nächsten Backsessions.

Nachtrag:
Einziger Wermutstropfen bei der Aktion war der Moment in dem ich noch vor dem 1. Advent unsere letzten Plätzchen verteilen wollte und der Kuschelbär sagte, er möchte keine, weil wir sonst an Heiligabend keine mehr haben...

Montag, 10. November 2014

Begeisterte Spaziergänger

Bei uns beginnt die Dämmerung gefühlt um 16:00 Uhr. Das ist für Freiluftaktivitäten mit den Kindern eher suboptimal. Entweder wir starten direkt nach dem Mittagessen und lassen den Mittagschlaf ausfallen oder wir machen Mittagsschlaf und verbringen den Nachmittag drinnen.

Gestern haben wir uns mal für eine andere Variante entschieden:
Ich wollte so gerne wieder mit den Kindern spazieren gehen. Einzig die Mäusekinder und Papa Maus wollten nicht. Ich war somit überstimmt und Papa Maus ordnete Mittagschlaf für alle an. Um 16:30 Uhr schmiss ich die immer noch müden Krieger aus ihren Betten und ich hatte den rettenden Einfall wie ich doch noch zu meinem Spaziergang kommen würde. 

"Mäusekinder, wollt ihr eine Nachtwanderung machen?" Die Beigeisterungsstürme ließen nicht lange auf sich warten. Sogar Papa Maus fand die Idee Klasse und packte sogleich Taschenlampe und Leuchtstab ein. Kurz vor 17 Uhr liefen wir los und es dauerte wirklich keinen 10 Minuten bis die Mäusekinder ihre Lampen anmachen durften und auch mussten.

Familie Maus geht im Dunkeln spazieren


So sind wir gestern also in der Finsternis des späten Nachmittags spazieren gegangen und die Mäusekinder erzählten heute Früh stolz im Kindergarten, dass sie eine echt Nachtwanderung gemacht haben. Richtig im Dunkeln mit Lampen und sie hatten natürlich gar keine Angst...

Sonntag, 9. November 2014

Kürbiscremsuppeninferno

Der Kuschelbär hatte sich so auf eine Kürbiscremesuppe beim Kürbisschlachtfest auf der EGA gefreut. Leider hat die Suppe weder meinen noch den Geschmack der Kinder getroffen. Der Kuschelbär war sehr enttäuscht, deshalb hatte ich ihm für das Wochenende eine "richtige" Kürbiscremesuppe nach meinem Rezept versprochen.

Wahrscheinlich war es ein Omen, dass ich beim Einkaufen mit den Kindern alles auf meiner Liste aber keinen Kürbis bekommen habe, und ich hätte Oma und Opa nicht bitten sollen mir einen mitzubringen. Sowas erkennt man nur leider immer erst, wenn es zu spät ist.

Gewaschene Gardinen auf Wäscheständer

Donnerstag, 6. November 2014

Einkaufen zu viert

Gestern habe ich den Kuschelbär und die Kaisermotte ausnahmsweise mit dem Auto vom Kindergarten abgeholt. Zusammen mit dem Knuddelkäfer in der Babyschale sind wir ohne Papa Maus einkaufen gefahren.
Oma und Opa sagten voraus, dass das in Stress ausarten wird. Ich solle doch lieber am Morgen in aller Ruhe nur mit dem Knuddelkäfer einkaufen gehen. Das wäre doch viel entspannter. 
Ich bin jedoch der Meinung, dass ich drei Kinder habe und es auch schaffen muss mit ihnen gemeinsam einkaufen zu gehen. Schließlich müssen die Kinder auch lernen sich in Läden zu benehmen.
Gesagt, getan.

Die Einkaufsliste war fertig auf dem Handy, die Klappkisten im Kofferraum und alle guter Laune. Schließlich hatte ich versprochen, dass die zwei großen Mäusekinder ein Brötchen bekommen. Um uns nicht gleich zu viel zuzumuten wollte ich nur schnell den Wochenenkauf im Discounter machen. Nur ein Laden - keine Hektik.
Dort angekommen sollten die Kinder kurz alleine im Auto bleiben und ich wollte den Wagen für die Babyschale holen. An der Stelle wünschte ich mir das erste Mal, dass der Mann mitgekommen wäre. Der Wagen ließ sich einfach nicht losmachen. Das Geld steckte fest und die Kette ebenfalls. Zum Glück war ein netter Mann so freundlich den Wagen loszumachen. Ich bedankte mich vielmals und eilte zurück zum Auto. Die Kinder waren sehr friedlich nur der Kleine hatte ein bisschen geheult. Abschnallen klappte prima. Ich schnallte die Kaisermotte ab, diese den Kuschelbär und dieser wiederum den Knudelkäfer. Tolle Sache.
Babyschale auf den Wagen gehievt, Kinder gebrieft immer schön den Wagen anzufassen und los. Gemeinsam Kekse für den Kindergarten ausgesucht und die Kinder durften einladen. Obst und Gemüse und auch den Rest glücklich eingekauft. Ich wüsste gar nicht, wie artig unsere Kinder sein können. 
Okay, zwischendurch musste ich noch mal klarstellen, dass Obst und Gemüse nur gezeigt und nicht gleich angefasst werden darf, aber solange es nur das ist.
Auf dem Weg zur Kasse schaut mich der Kuschelbär mit großen Augen an: 
"Mama, ich muss mal Kacki." 
"Schatz, dass geht jetzt nicht. Kannst du noch ein bisschen aushalten?"
"Nein, ich muss jetzt sofort."
"Okay, lass uns bezahlen und ich lasse mir was einfallen."
Also weiter Richtung Kasse. Wir sind nicht weiter als 5 Meter gekommen.
Mit leicht glasigen Augen sieht mich der Kuschelbär verzweifelt an: "Mama, ich muss jetzt, SOFORT!"
Okay, ich drehe ab und suche eine Mitarbeiterin. Wo sind die nur alle, wenn man eine braucht? Endlich, eine räumt Regale ein. 
"Wir haben einen Notfall, der Kleine muss ganz dringend auf Toilette."
"Das passt jetzt gar nicht, es ist keiner da." Das habe ich auch schon bemerkt, aber es geht nicht anders. "Bitte, es ist dringend."
"Na gut, kommen Sie mit." In einer affenartigen Geschwindigkeit rennt sie vor mir her Richtung Pausenraum, der gleich hinter den Kassen liegt. Ich hinterher mit voll bepacktem Wagen: Sicht gleich  Null durch die obendrauf stehende Babyschale und Überbreite durch zwei Kindern die links und rechts dranhängen. Mit aller Not können wir die Verfolgung aufnehmen und uns durch die Kasse zwängen.
"Der Wagen muss draußen bleiben und bitte beeilen Sie sich."
Ich also die Kaisermotte zur Aufpassen abgestellt: "Du bleibst hier. Halt dich schön am Wagen fest und passt auf den Knuddelkäfer auf. Wenn dich oder den Knuddelkäfer jemand mitnehmen will, Schrei einfach ganz laut."
Also ab in die Toilette und schnell wieder raus. Zum Glück steht die Kaisermotte noch so wie ich sie verlassen hatte.
Endlich zur richtigen Kasse und alle und alles ins Auto verfrachten. Ab nach Hause und dort wieder alle und alles ausladen. Papa Maus hilft bei den Kisten, aber ausräumen muss ich wieder alleine, weil er noch arbeiten muss. Die Mäusekinder ziehen sich währenddessen alleine die Schlafanzüge an. Manchmal läuft einfach alles perfekt.
Mittlerweile ist es auch Abendbrotzeit geworden und wir müssen schon mal alleine anfangen, weil der Mann immer noch arbeiten muss.

Alles in allem war das ein gelungener Einkauf. Auch wenn ich vor lauter Toilettennotfall vergessen habe Bargeld zu holen.

Danke mein süßer Kuschelbär und meine süße Kaisermotte, dass ihr so toll mitgeholfen habt. Ich liebe euch und freue mich auf den nächsten Einkauf mit euch. 


Mittwoch, 5. November 2014

Mittagessen aus Weißbrotresten

Letzten habe ich bereits berichtet, dass die Mäusekinder ausschließlich Weißbrot essen.
Weil wir nicht immer jedes Brot komplett aufessen, gibt es immer wieder Brotreste. Leider verschimmeln diese beim Trocknen, so dass ich es aufgegeben habe daraus Semmelmehl machen zu wollen. Meistens mache ich daraus Arme Ritter, die wir mit selbstgemachtem Apfelmus oder einfach Zucker essen.
Hat sich doch mal eine größere Masse Brotreste angesammelt und ihr steht genau wie Yvette vom engelundbanditen-Blog vor der spannenden Frage "Was soll ich kochen?", könnt ihr gerne zu folgendem Rezept für ein tolles süßes Mittagessen greifen:

Apfel-Weißbrot-Auflauf für 4 gute Esser:
5 Eier in eine große Schüssel geben und mit
110 g Zucker mit dem Mixer schaumig rühren,
700ml Milch,
350g Quark,
1 Prise Zimt,
1 TL Vanillezucker hinzufügen und erneut rühren, bis eine homogene Flüssigkeit entstanden ist.
700g Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden.
350g Weißbrot in Scheiben schneiden und in der Milchmasse kurz einweichen.
Das eingeweichte Weißbrot mit den Apfelscheiben und
200g Rosinen abwechselnd in eine gefettete Ausflaufform schichten.
Zum Schluss mit der restlichen Milchmasse übergießen und nach Wunsch mit Mandelblättchen bestreuen.
Bei 175° Umluft 45 Minuten backen.



Der Auflauf schmeckt frisch und aufgebacken und man kann neben Weißbrot auch gut alte Brötchen, Milchbrötchen, Toast oder was auch immer bei euch so umherschwirrt benutzen. Wenn das Brot schon sehr trocken ist und beim Schneiden zerfällt hat das natürlich keinen Einfluss auf den Geschmack. Einfach ein ideales Resteessen und meine Kinder lieben es. 

Bei engelundbanditen findet ihr im Rahmen einer Blogparade, an der ich mit diesem Rezept auch teilnehme, weitere tolle kindgerechte und schnelle Essen für eure Lieben. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Dienstag, 4. November 2014

Schlaue Mäusekinder

Neulich beim Spazierengehen kamen wir sowohl auf dem Hin- wie auch dem Rückweg am Lutherdenkmal vorbei.

Auf dem Hinweg:
Die Kaisermotte sagt: "Schau mal Mama, die Statue!"
Ich erwidere: "Ja, mein Schatz, das ist Luther. Habt ihr euch das Denkmal mal genauer angesehen? Er hat doch ein Buch in der Hand. Weiß jemand warum?"
Der Kuschelbär antwortet wie aus der Pistole geschossen: "Der hat die Bibel ins Deutsche übersetzt."
"Prima."
Papa Maus sagt noch leise zu mir: "Ob das wohl jeder Erwachsene weiß?"

Auf dem Rückweg wollte ich testen, ob sich die Kaisermotte alles gemerkt hat:
"Wie hieß das Buch, dass er dort in der Hand hält?"
"Bibel.", erwidert die Kaisermotte sofort, aber etwas undeutlich.
"Toll, dass du dir das gemerkt hast!"
"Das war einfach, weil meine Gruppe im Kindergarten so heißt."
Ratlose Gesichter bei Mama und Papa Maus. "Das verstehe ich jetzt nicht."
"Na so heißt doch meine Gruppe auf Englisch - Beatle."
"Schatz, das stimmt du bist in der Käfergruppe und Käfer heißt auf Englisch beatle, aber das Buch heißt Bibel..."
Zumindest waren die ratlosen Gesichter bei uns dann einem herzhaften Lachen gewichen.

Liebe Mäusekinder, ihr seid für mich einfach die schlausten Kindergartenkinder auf der ganzen Welt. Ohne euch wäre meine Welt nicht mal halb so lustig und halb so bunt. Ich liebe euch.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Vorweihnachtliches Probebasteln

Es ist noch nicht mal November und im Hause Maus wird bereits gebastelt. Was ist da los, werden sich einige fragen. Nein, ich bin keine Übermutti, die Kinder basteln noch nicht mal wirklich mit. Trotzdem wird für die Kinder gebastelt. Genauer gesagt für den Kindergarten.
Diese Woche war die erste Sitzung des neugewählten Elternbeirats des Kindergartens. Mama Maus ist natürlich mittendrin statt nur dabei. Erster Tagespunkt: im Dezember findet ein Familiengottesdienst mit dem Krippenspiel der großen Kindergartenkinder statt. Anschließend wird es einen kleinen Weihnachtsmarkt geben. Der Elternbereit soll dafür Kleinigkeiten basteln und diese für den Kindergarten verkaufen. Wenn es um die Kinder geht bastelt es sich doppelt so schnell und natürlich doppelt so gerne.
Deshalb wird hier auch nicht gebastelt sondern einen Machbarkeitsstudie erstellt. Ich hatte letztes Jahr einen Bascetta-Stern gebastelt und vorgeschlagen diese mit Beleuchtung auf dem Weihnachtsmarkt anzubieten. Um zu klären, wie lange man für einen Stern benötigt und ob normales Papier und eine kleine LED-Lichterkette ausreicht, wurde heute also gebastelt.

Ich brauche für ein Teil ca. 1 Minute und der Stern besteht aus 30 gleichen Teilen. Inklusive Zusammenstecken und Einfügen der Lichterkette brauche ich 45 Minuten für einen Stern. Mit hellen Notizzetteln und einer batteriebetriebenen 20er-LED-Lichterkette sieht der Stern so aus:



Ich finde er ist toll geworden und wird hoffentlich auf dem Weihnachtsmarkt wunderbar ankommen. Es wäre sehr schön, denn der Kindergarten kann das Geld gut gebrauchen.

Wenn ihr auch mal basteln wollt, findet ihr eine wunderbare Anleitung für den Bascetta-Stern bei scrapbook-online.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Goldener Herbst

Was war das heute für ein schöner Nachmittag! Bei dem schönen Wetter haben wir endlich mal wieder geschafft, was wir lange vorhatten: auf den Spielplatz zu gehen.
Jedes Mal, wenn wir nach dem Kindergarten Zeit hatten, hat es auf dem Weg zu Spielplatz angefangen zu regnen und wir mussten es wieder verschieben.
Heute war es also so weit. Der Knuddelkäfer war im Tragetuch auf meinem Bauch, die Mäusekinder haben gleich ihre Gummistiefel vom Kindergarten angelassen und los ging es.

Es war wunderbar: zwei Stunden haben die Mäusekinder miteinander getobt ohne auch nur einmal zu streiten. Es ging unzählige Male die Treppe hoch, die Rutsche runter, die Schräge hoch und auf dem hoffentlich noch intakten Hosenboden wieder runter. Es wurde geschaukelt und gelacht und dann ist tatsächlich noch ein anderes Kind mit seinem Papa aufgetaucht. Mit dem Kindergartenkollegen wurde natürlich alles noch einmal gemacht.
Der Knuddelkäfer war so friedlich, er hat einfach die gesamte Zeit verschlafen.

Kinder auf dem Spielplatz


Für die Kinder und mich war das ein wunderschöner Nachmittag und ich hoffe das Wetter bleibt noch ein bisschen trocken, damit wir das schnell wiederholen können.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Untertage in meinem Lieblingsbergwerk

Ich war schon in vielen Besucherbergwerken. Mal zu Fuß, mal per Bahn, sogar als Zwerge verkleidet waren die Mäusekinder in den Saalfelder Feengrotten unter Tage.
Trotzdem gibt es für mich ein wirkliches Highlight unter den Schaubergwerken: das Erlebnisbergwerk Merkers. Den Namen trägt es zurecht, denn dort wird jeder Besuch Untertage zu einem ganz besonderen Erlebnis sowohl visuell, wie auch akustisch und sensorisch.

Im Rahmen der Blogparade des Heimatvereins Hattingen möchte ich meine Erinnerungen gerne mit euch teilen. Der Heimatverein plant 2015 im Museum im Bügeleisenhaus im Rahmen einer Sonderausstellung das Thema "Hattingen Untertage" zu beleuchten und lädt alle Interessieren bereits jetzt ein ihre schönsten und interessantesten Momente Untertage zu beschrieben.

Die Welt das weißen Goldes:
Das letzte Mal waren wir am Tag nach unserem Polterabend mit einigen unserer Gäste im Kalibergwerk Merkers. Die Tour beginnt mit einem Video und einigen Erklärungen. Dann darf man sich mithilfe der Ausrüstung in einen echten Bergmann verwandeln. Mit dem Großraumfahrstuhl geht es in atemberaubender Geschwindigkeit 800m tief in den Berg. Da das Bergwerk sehr groß ist und zu Fuß die einzelnen Punkte nicht im Rahmen einer Führung zu erreichen wären, geht es für alle auf die Transportlaster. Außerdem ist es eine Mordsgaudi mit gefühlten 100km/h durch die engen Gänge zu brausen. Ich gebe es zu ohne die Fahrt mit dem LKW, wäre das Bergwerk für mich nur halb so interessant.
Neben den obligatorischen Erklärungen zu Bergmannsgerät und -technik, warten auf den Besucher eine wunderschöne Kristallgrotte, der größte Schaufelradbagger, den ich je gesehen habe, eine riesige Halle mit atemberaubender Akustik und Geschichten zum Gold im 2. Weltkrieg. Bei jedem Besuch erfährt man, begleitet von den Witzen der Führer, immer wieder etwas Neues über die Welt des weißen Goldes und staunt noch lange über das was man gesehen hat.

Das Bergwerk bietet neben den Erlebnistouren auch immer wieder Konzerte untertage an, da die Akustik wirklich einmalig und atemberaubend ist.

Viel mehr möchte ich jetzt auch nicht verraten und kann nur jedem, der einmal in der Nähe ist, empfehlen das Erlebnisbergwerk Merkers zu besuchen. Dabei sollte man beachten, dass Kinder erst ab 10 Jahren einfahren dürfen und die Tickets sehr begehrt sind, deshalb würde ich immer zu einer Reservierung raten.

Ich erinnere mich immer wieder gerne an meine Besuche dort zurück und freue mich bereits darauf, wenn die Mäusekinder groß genug sind und wir gemeinsam als Familie einfahren dürfen.

Dem Heimatverein Hattingen wünsche ich eine große Resonanz auf ihre Blogparade und viele gute Beträge, damit viele Menschen auf das Museum aufmerksam werden und vielleicht sogar die Sonderausstellung besuchen.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Vorlesen als Allzweckwaffe

Es gibt Momente in denen ich doch merke, dass es nicht so einfach ist gleichzeitig drei Kinder zu betreuen, wenn man alleine ist.
Einer dieser Momente ist das Stillen. Stillen dauert etwas und ich kann in dieser Zeit nicht unbedingt sofort loslaufen und nach den beiden großen Mäusekindern schauen. Was macht man also alleine mit zwei Kleinkindern während man stillt?

Variante 1:
"Kinder, ihr seid schon groß und heute besonders artig. Bitte geht in eure Zimmer und spielt schön." Nach 15 Minuten gehe ich in das Zimmer vom Kuschelbär. Beide Kinder spielen einträchtig mit der Straxbahn und lächeln mich beim Eintreten an. Okay, das hätte ich mir so gewünscht. Bei uns lassen die Kinder in der Zeit lieber ihrer Kreativität freien Lauf. Das Ergebnis könnte dann eine überflutete Kinderküche oder kreativ verzierte Wände sein.

Variante 2:
"Kinder, beim letzten Mal hat das Spielen in euren Zimmern nicht geklappt. ihr müsst jetzt hier bleiben und euch kurz zu mir setzen, bis der Knuddelkäfer fertig ist."
Ich muss dazu sagen, dass der Kleine nur trinkt, wenn es relativ ruhig ist. Bei jedem Geräusch dockt er ab und will gleich sehen was passiert ist. Und ein 4-Jähriger und eine 3-Jährige können nicht so lange still sitzen und sich unterhalten. Zumindest meine nicht. Spätestens wenn die Mäusekinder das  Bett als Trampolin benutzen, wird es Zeit sich eine andere Variante zu überlegen.

Variante 3:
"Kinder, der Knuddelkäfer hat Hunger. Kommt ihr bitte zu mir wir lesen ein Buch zusammen."
Lesen geht bei unseren beiden großen Mäusekindern immer. Sie saugen die Bücher geradezu auf. Auch nachdem das Stillen beendet ist, bleiben wir zusammen sitzen bis das Buch komplett fertig gelesen ist. Sogar der Knuddelkäfer ist total ruhig und lässt sich berieseln. Einziger Nachteil, wir müssen jetzt öfter in die Bibliothek, weil sich unser Bücherkonsum nochmal erhöht hat. Es gibt natürlich wirklich Schlimmeres.

Ich bin so froh, dass alles so gut klappt und merke immer mehr wie sich unser Leben als Familie einspielt. Der Knuddelkäfer passt perfekt zu uns und fügt sich nahtlos ein. Die beiden Großen lieben ihren kleinen Bruder abgöttisch. Im Moment ist alles wunderbar und wenn jetzt noch Papa Maus öfter bei uns sein könnte, wäre ich wunschlos glücklich.

Montag, 20. Oktober 2014

Leckeres Kantinenessen aus Sachsen

Wer beim Titel schon direkt weiterblättern will, sollte sich das nochmal überlegen, denn es folgt ein echt leckeres Rezept. Genau richtig für die aktuelle Jahreszeit.

Krautnudeln:
Gegessen habe ich dieses Gericht zum ersten Mal während des Studiums in einer Mensa in Dresden. Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Biss.
Meine Eltern schauten mich dann zwar ein bisschen komisch an, als ich das Rezept anschleppte. Aber probiert haben sie es trotzdem und genau wie ich können sie gar nicht genug davon bekommen.

Das Ursprungsrezept findet ihr auf der Seite des Studentenwerk-Dresden.

Mein leicht abgewandeltes Krautnudel-Rezept für eine Partypfanne - reicht für 6-8 Portionen:
300g Gehacktes (gewürzt) in reichlich Öl anbraten,
eine halbe Salami (ca. 250g) in Würfeln und
2 gewürfelte Zwiebeln hinzugeben und anrösten.
Ca. 1,5 kg Weißkraut in 2x2cm Stücken dazugeben, kurz anbraten,
Salz, Pfeffer,Paprika und Kümmel nach Geschmack hinzufügen und
einen Schluck Wasser. Mit Deckel dünsten bis das Kraut noch leicht bissfest ist.
In der Zwischenzeit 500g Bandnudeln nach Packungsanleitung kochen, abtropfen und unter das Kraut heben. Zusammen nochmal kurz ohne Deckel braten lassen.
Mit Petersilie und Schnittlauch abschmecken und dann genießen.



Die Krautnudeln gab es heute wieder bei uns und ich freue mich schon morgen auf den Rest, der aufgewärmt in der Mikrowelle noch genauso gut schmeckt.


Sonntag, 19. Oktober 2014

Jagdglück - des Dramas fünfter Teil

Gestern morgen sitzen wir alle in der Küche am Tisch und essen. Mitten im Abbeißen hält Papa Maus inne. "Seid bitte mal alle ruhig." Ein wahnwitziger Satz umgeben von zwei essenden Kleinkindern und einem hungrigen Baby. "Seid jetzt wirklich mal ruhig. Alle!"
Zumindest ich und die beiden großen haben dann mitten im Kauen innegehalten. Scheinbar reichte das, denn Papa Maus ging mit einem "Hab' ich es doch gewusst." auf den Lippen, triumphierend zum Schrank und öffnete ihn. In der Mäusefalle saß die nächstete Maus und wartete darauf von Papa Maus in der Natur ausgesetzt zu werden.
Wieder ein Jungtier, allerdings schon mächtig gewachsen. Ihr wisst schon meine Angst vor der nächsten Generation...

Heute dann: Papa, Mama und Baby Maus liegen noch im Bett. Der Kuschelbär und die Kaisermotte stürmen herein und schreien: "Wir haben die nächste Maus gefangen."
Papa Maus durfte also noch vor dem Frühstück einen Ausflug in die Natur unternehmen. Hat jemand mitgezählt? Nummer 8 in der Falle hoffentlich nur noch 4 in Freiheit äh in meiner Küche.
Wünscht uns Jagdglück, damit das Drama bald endet.

Samstag, 18. Oktober 2014

Ist Stilldemenz ansteckend?

Stilldemenz, die - ein Zustand der Vergesslichkeit der jede Schwangere und jede Mama mit Neugeborenem ereilt.

Plötzlich ist der letzte Gedanke einfach weg, wie war nochmal der Name der besten Freundin und was will ich hier in dem Laden eigentlich??? Genau so sieht es im Kopf einer Stillenden (bzw. Schwangeren) aus. Zumindest bei mir tat und tut es das.

Ich hatte das immer als abstruse Erfindung abgetan, als Marotte einer mit anderen Dingen beschäftigten Mutter, die sich etwas Arbeit vom Hals schaffen möchte. Aber nein, sogar die Wissenschaft befasst sich mit diesem Phänomen. Ich habe mal einen Bericht gesehen, dass das Gehirn dabei anschwillt und deshalb das Gedächtnis leidet. Ob der Zustand dauerhaft anhält kann ich persönlich nicht beurteilen, schließlich bin ich mit nur einjähriger Unterbrechung seit 5 Jahren schwanger oder stillend.

Manchmal möchte ich den Personen recht geben, die mir prophezeien, dass mir die Kinder noch das letzte bisschen Gehirn aussaugen. Aber nur manchmal. Meistens rauben sie mir nur die Nerven, nicht gleich den Verstand.
Ich selbst merke natürlich, dass ich mehr vergesse als früher. Als Demente fühle ich mich deshalb nicht. Trotzdem muss ich auch sagen, dass mein Zustand gerne ausgenutzt wird. Plötzlich sagt Papa Maus, das habe ich dir doch schon vor einer Woche gesagt. Hat er das? Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern. So wer hat jetzt die Stilldemenz? Er oder ich?

Ist Stilldemenz eigentlich ansteckend? Manchmal denke ich das. Beispielsweise wenn der Kuschelbär die Kaminscheibe anmalt, obwohl er mir gestern hoch und heilig versprochen hat, nie wieder Möbel, Wände oder Fußböden anzumalen.

Geht Stilldemenz wieder weg oder ist das ab jetzt ein Dauerzustand? Wird es mit jedem Kind schlimmer?

Fragen über Fragen. Leider kann ich sie nicht beantworten. Wenn jemand Hintergrundinformationen für mich hat bitte immer her damit.
Bis dahin verbleibe ich eure leicht vergessliche Mama Maus.

Freitag, 17. Oktober 2014

Unser kunterbuntes Zuhause

Hätte mich gestern jemand gefragt, was ich zum einhundertstem von der Kaisermotte gemalten Mondgesicht oder dem tausendstem gebastelten Auto des Kuschelbärs sagen würde. So hätte die Antwort gelautet: Ich bewundere alles was meine Kinder malen oder basteln. Ich finde einfach alles toll, weil jedes Mal wieder eine andere Kleinigkeit anders ist und ich mich einfach immer freuen, wenn die Kinder malen oder basteln.

Trotzdem habe ich mich über diese Zeichnung nicht gefreut.



Klar, das Kreuz sieht toll aus. Die Farbzusammenstellung ist prima, die Winkel perfekt und auch sonst hätte ich nichts auszusetzen. Wenn, ja wenn, dieses tolle Bild nicht auf meiner Wand gewesen wäre. Ihr habt richtig gelesen, auf der Wand. Ich buchstabiere W-A-N-D.
Jetzt wird der aufmerksame Betrachter einwerfen: liebe Mama Maus regen dich doch nicht so auf, die Wand ist doch noch gar nicht tapeziert. Das stimmt. Allerdings ist das nur ein kleiner Ausschnitt der Künste der Mäusekinder. Die bemalten Tapeten und Fußböden hatte ich als diese Foto entstand schon so gut es ging gereinigt. Der Kuschelbär hatte richtig Ärger bekommen, weil er erst vor einer Woche seine Schränke mit seinem Namen (sogar nichtig herum geschrieben) und die Tapeten mit Aufklebern verziert hatte.

Was Mama Maus hat geschimpft? Das ist aber nicht gut, wenn man die Kreativität der Kleinen bestraft. Wissen Sie was? Das ist mit total egal und sollte sowas wieder vorkommen, werde ich wieder schimpfen!

Wir habe uns trotzdem alle lieb und ab jetzt wird nur noch die Maltafel für solche Gemälde verwendet.
Zumindest nehmen die Mäusekinder sich das ganz fest vor. Hoffentlich klappt es auch.
Wenigstens eine Woche ohne gröbere Sachbeschädigung wäre schön. Man soll sich schließlich auch über kleine Fortschritte freuen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Schuhtick war gestern

Es fing ganz harmlos an. Zum 2. Geburtstag der Kaisermotte bekam diese von einer Bekannten einen Kinderseifenspender der Schaum spendet. Nicht nur die Kinder sondern auch ich waren total begeistert. So schöner fluffiger Schaum, damit macht das Händewaschen gleich noch mehr Spaß. Leider sind diese Spender, die es in den unterschiedlichsten Formen gibt, nicht gerade günstig. Außerdem wirken die Spender in Tierform oder mit bunten Bildchen als Ettiket auch nicht sehr edel im Bad. Deshalb hatten die Kinder schönen Schaum und ich einen normalen 08/15-Seifenspender. Bis dahin war noch alles gut. Dann begann mein Weg in die Sucht. 
Im Supermarkt habe ich einen Seifenspender gesehen, der angeblich aus normaler flüssiger Handseife diesen wunderbaren Schaum produzieren sollte. Dabei soll auch noch 70% Seife eingespart werden, weil die Seife vorher mit Wasser vermischt und natürlich mit Luft aufgeschäumt wird. TICK. Ich konnte nicht anders, ich musste den Spender einfach kaufen. Fluffiger Handwaschschaum aus einem chic wirkenden Spender und dabei auch noch Sparen, das klang zu gut um wahr zu sein. TICK. Zuhause angekommen habe ich den Spender sofort mit der bereits offenen Seife befüllt und was soll ich sagen... es funktioniert! Endlich Schaum für mich und wie der duftet. TICK. Ich finde der Schaum riecht viel intensiver als die Handseife auf die herkömmliche Art benutzt. Das war mein Verhängnis. Seit dem kann ich nicht mehr am Regal mit den flüssigen Handseifen vorbeigehen. Schließlich gibt es immer wieder neue Duftrichtungen. TICK.



Bald müssen wir für meine Flüssigseifensammlung anbauen, sagt zumindest Papa Maus. Leider muss ich ihm langsam zustimmen. Die Kombination aus meinem Handseifendufttick und dem wirklich sparsamen Spender, könnte uns zum Verhängnis werden. Ich glaube mit den aktuellen Seifen reichen wir mindestens die nächsten drei Jahre und es gibt doch immer wieder Sondereditionen mit neuen ausgefallenen Duftrichtungen. Was soll ich nur tun? TICK. TICK. TICK.

Vielleicht ist Selbsterkenntnis hier mein bester Weg zur Besserung.
Und jetzt muss ich erst mal Händewaschen - natürlich mit herrlich duftendem und fluffigem Schaum.



(Es handelt sich nicht um einen gesponserten Artikel. Deshalb nur zur Vollständigkeit: Mein Schaumseifenspender ist übrigens der Schaum Dispenser Black von Inno und man kann ihn im Internet im Inno-webshop oder auch im gut sortierten Bau- oder Supermarkt erstehen. Die abgebildeten Seifen sind von Cien und man kann sie im Lidl kaufen. Ich weiß nicht, ob es andere Spender gibt, die das gleiche leisten. Im Spender selbst kann man jede Art von flüssigen Seifen verwenden. Ich persönlich bin sehr zufrieden und würde den Schaumseifenspender jederzeit wieder kaufen.)


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Unser täglich Brot

Warum muss ich mich eigentlich immer dafür rechtfertigen, dass meine Kinder kein Graubrot (Mischbrot) essen?
Beim ersten Elternabend im Kindergarten wird man darauf hingewiesen, dass dieser eine ausgewogenen Ernährung bevorzugt. Es soll auch von den Eltern nur gesundes Frühstück mitgegeben werden. Süßigkeiten sind zu vermeiden.
Da sitze ich nun inmitten dieser vorbildlichen Eltern und muss mich wohl oder übel outen. Meine beiden großen Mäusekinder essen nur Weißbrot und Brötchen. Ich melde mich also und frage leise und höflich nach, ob es möglich wäre auch Weißbrot mitzugeben, weil sonst meine Kinder verhungern müssen. Natürlich wäre das möglich, man wolle den Eltern ja nichts vorschreiben und wenn das nicht anders ginge, dann müsste es eben so sein. Nach dieser Antwort fühle ich mich noch mehr als essenstechnische Versagerin. Was die anderen Eltern wohl erst von mir denken?

Aber mal ganz ehrlich und nur unter uns: Ich mochte Graubrot auch noch nie. Als ich mit meinem Mann noch alleine war haben wir eigentlich immer zweimal warm gegessen und hatten nie Graubrot im Haus. Jetzt mit den Kindern wollte ich natürlich alles richtig machen und habe auch Graubrot als Abendmahlzeit angeboten. Was war das für ein Theater: der Kuschelbär hat ja noch wiederwillig gegessen, aber die Kaisermotte ließ sich durch nichts überreden und aß einfach gar nichts. Damals musste ich mich schon rechtfertigen, warum die Kinder kein ordentliches Brot bekommen. Ganz einfach, weil sie es nicht mögen! Aktuell bin ich froh, dass sie nicht nur Brötchen essen, sondern auch Weißbrot. Das allerdings am liebsten selbstgebacken, was mir auch lieber ist, da ich weiß was drin ist. Gut für den Bäcker gegenüber ist das suboptimal, weil der uns wirklich nur alle Jubeljahre zu Gesicht bekommt, aber was soll man machen?

So und jetzt noch mal für alle: Meine Kinder essen Weißbrot und das ist gut so.
Außerdem erdreiste ich mich meinen Kindern fast jeden Tag zusätzlich zum Obst Süßigkeiten mit in den Kindergarten zu geben. Einfach weil sie Süßes lieben und ich ihnen gerne eine Freude damit mache.
Wer mich dafür verurteilen will, soll das gerne tun und wer jetzt unser Brot nachbacken möchte, der schaut sich bitte unser Lieblingsrezept für Weißbrot an.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Zweimal täglich gründlich ... verzweifeln

Die Gesundheit unserer Mäusekinder ist uns sehr wichtig. Dazu zählt natürlich auch die Zahngesundheit. Aus diesem Grund putzen wir die Zähne unserer Kinder bereits seitdem der erste Zahn durchgebrochen ist. Das war immer so um den 6. Lebensmonat der Fall.
Mit drei Jahren sollten die Kinder dann alleine putzen und wir übernehmen nur noch das Nachputzen.

Die Kaisermotte macht das hervorragend und seit dem wir uns eine Sanduhr angeschafft haben auch lang genug.

Der Kuschelbär hingegen lässt mich regelmäßig frühs und abends verzweifeln. Er putzt jetzt seit fast zwei Jahren alleine und bekommt auch immer wieder die gleichen Erklärungen und auch Ermahnungen. Trotzdem sieht seine Zahnbürste regelmäßig bereits nach der dritten Benutzung so aus:

Verschlissene Kinderzahnbürste

(Zum Vergleich daneben die Zahnbürste der Kaisermotte, die genauso lange und oft benutzt wurde.)


Mit so einem Besen kann man natürlich nicht wirklich gut putzen. Außerdem wird nicht nur auf der Zahnbürste herumgebissen, nein auch die Zahnpasta wird sofort, wenn die Zahnbürste den Mund erreicht runtergeschluckt.
Fassen wir zusammen: der Kuschelbär putzt also seit zwei Jahren mit einem Besen ohne Zahnpasta. Für mich grenzt es an ein Wunder, dass seine Zähne trotzdem regelmäßig von Zahnarzt gelobt werden. Sie seien so schön weiß und gesund. Außerdem glaube ich mittlerweile, dass Zahnpasta auch völlig überbewertet wird. Wer braucht die schon, wenn man auch ohne so schöne Zähne haben kann.  *Ironie_aus*

Heute morgen war es dann mal wieder so weit: mir ist die Hutschnur gerissen und ich habe das Bärchen angebrüllt und ihm auch noch vorgehalten, dass seine 1,5 Jahre jüngere Schwester schöner putzt.
Hiermit möchte ich mich entschuldigen und gelobe Besserung. Ich werde versuchen einfach zu akzeptieren, dass ich nicht alles ändern kann. Solange er überhaupt putzt soll es mir recht sein, aber eine neue Bürste bekommt er erst, wenn die der Kaisermotte auch gewechselt wird. Außerdem werde ich dem Zahnarzt von unserem Problem berichteten und hoffe, der hat vielleicht einen Ratschlag für uns.
Außerdem wird der Kuschelbär auch älter und hoffentlich vernünftiger, sodass dieses Problem bald der Vergangenheit angehört. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Montag, 13. Oktober 2014

Ich will keine Untermieter - des Dramas vierter Teil

Kann die Plage noch schlimmer werden?
Heute Nachmittag habe ich die 6. Maus gefangen.
Wieder ein Jungtier und langsam mache ich mir Sorgen, ob die restlichen Untermieter schon wieder geschlechtsreif werden und ob bei Mäusen Inzesst auch praktiziert wird.

Früher im Mathematikunterricht war ich von exponentiellen Gleichungen immer fasziniert. Wie schnell aus so kleinen Ausgangswerten so große Mengen werden können. ABER bitte, das muss nicht anhand der Mäusepopulation in meiner Küche veranschaulicht werden. Ich habe das auch früher an abstrakten Beispielen verstanden.

Mittlerweile weiß ich auch, dass unsere Mäuse nicht so dumm sind auf normale Schlagfallen reinzufallen und am liebsten etwas angegammelten Käse in der Lebendfalle bevorzugen. Trotzdem werden wir bei der Fangfrequenz ein wirkliches Problem bekommen, wenn sich unsere Mäuse tatsächlich weiter vermehren sollten. Ich höre jetzt auf darüber nachzudenken, den bei dem Thema wird mir ganz anders.

Außerdem bleibt für mich die Ernährung unserer Küchenmäuse ein Rätsel. Es ist wirklich nichts Essbares mehr in mäusezugänglichen Schränken. 
Übrigens, nicht nur für die Mäuse bedeutet das Unannehmlichkeiten. Ich muss auch immer mit dem Pfannenwender das Mehl aus der obersten Etage des Hängeschranks angeln und hoffen, dass ich gut fange, damit die Mehltüte nicht auf den Boden fällt und platzt.

Ich halte euch auf dem Laufenden, ob und wann ich mich wieder traue mein Mehl an den ursprünglichen Platz zu stellen.

Leider geht die unendlich Geschichte mit des Dramas 5. Teil weiter.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Schräge Vögel

Ich liebe es Bastelsachen zu kaufen und mir zu überlegen, was man daraus alles machen kann. Außerdem halte ich es für pädagogisch sehr wertvoll mit Kindern zu basteln. Sie verbessern dabei nicht nur ihre Grob- und Feinmotorik und können ihre Kreativtät ausleben, gleichzeitig schulen sie  auch noch ihre Geduld. Außerdem liebe ich es Selbstgebasteltes in der Wohnung aufzustellen und so Gemütlichkeit zu erzeugen. Es erfüllt mich immer wieder mit Stolz etwas von den Kindern oder auch von mir Erschaffenes zu betrachten.

Heute war es mal wieder so weit. Aus der Bibliothek haben wir das Buch "Schatzkiste Natur - Basteln mit Naturmaterial" (ISBN-10: 377245223X), das ich nur wärmsten empfehlen kann, ausgeliehen.
{Nachfolger: "Bastelhits für Kids - Naturmaterialien" beides aus dem Frech Verlag}
In diesem Buch sind wunderbare Ideen und eine davon haben die Mäusekinder und ich ausgesucht: Zapfenvögel.



Die Vögel sind sehr niedlich. Allerdings verlief der Bastelnachmittag mal wieder folgendermaßen:
Mama Maus: "Wollen wir basteln?"
Kaisermotte: "Oh ja!"
Kuschelbär: "Ich will viel lieber Lego spielen. Darf ich in mein Zimmer gehen?"
Mama Maus: "Nein, du hilfst uns beim Basteln."
Der etwas genervte Kuschelbär setzt sich also zu uns und ist dann doch genau wie die Kaisermotte sehr eifrig beim Aussuchen der Farben für den Schnabel, die Federn und die Augen dabei.
Papa Maus soll die Füße aus Draht biegen.
Ich schneide die Schnäbel aus und der Kuschelbär soll sie zusammenkleben.
Kuschelbär: "Papa hilfst du mir bitte?"
Also macht Papa Maus den Schnabel und weil das etwas schwer geht, klebt er ihn auch an den Zapfen.
Ich kümmere mich um die Augenpartie.
Die Kaisermotte befestigt die Schwanzfedern, Papa die Beine und ich versuche mich an den Augen. Leider hält der Kleber für den Schnabel nicht und so müssen Papa und ich nochmal nachjustieren. Die Kinder sitzen schon leicht gelangweilt neben uns und wollen viel lieber spielen bzw. Abendbrot essen. Es endet wie immer Mama und heute auch Papa basteln fertig, während die Mäusekinder schon wieder etwas ganz anderes tun.
Papa Maus fragt dann noch als wir alleine sind: "Sag mal, haben wir nichts anderes zu tun?"
Ich frage mich dann immer, ob das in anderen Familien auch so läuft und eigentlich hauptsächlich die Eltern basteln oder ob ich etwas falsch mache? Ich denke immer, die ausgesuchten Basteleien seien einfach und gut von den Kindern zu bewältigen, trotzdem endet es immer damit, dass ich den Hauptteil mache.

Trotzdem bleibe ich dabei: Basteln ist wichtig für Kinder. Ich weiß, die beiden sind noch klein, deshalb gebe ich nicht auf und berichte weiter über meine ähm ich meine natürlich unsere Bastelerfolge.