Dienstag, 12. November 2013

Wir fahren jetzt öfter Bus

Wie bereits letzten Monat thematisert brauchen wir ein neues Auto.

Recht schnell war uns klar, dass für uns nach dem Van nur ein Kleinbus in Frage kommt.
Ich kenne mich zwar gut mit Autos aus, aber Kleinbusse zählten bisher nicht zu meinen Forschungsobjekten.
Als erstes stellen wir eine grobe Liste mit den Anforderungen an unser neues Auto auf:
- es sollte wieder mindestens 7 Sitze haben,
- Isofix-Halterungen sind ein Muß, da wir überzeugt sind, dass dieses Plus an Sicherheit wichtig ist,
- mindestens zwei Sitze sollten sich entgegen der Fahrrichtung drehen lassen, damit unsere Kinder in ihren normalen Kindersitzen Reboard fahren können,
- außerdem wären Schiebetüren auf beiden Seiten schön, damit ich nicht immer um das Auto herumlaufen muss um die Kinder auszupacken.

Ich fand diese Anforderungen jetzt wirklich nicht zu hoch gegriffen. Wir konnten uns aber trotzdem das Probefahren verschiedener Modelle ersparen. Durch die drehbaren Sitze und unsere Wunsch nach Isofix blieb nach gefühlten 10.000 gelesenen Hersteller- und Foren-Seiten im Internet nur noch ein einziges Modell in der engeren Wahl - der VW T5 Multivan.

Nachdem das Modell klar war, mussten wir nur noch einen real existierenden Kleinbus finden, der in unser Budget passte und auch noch gut in Schuss war. Leider hört sich das leichter an als gedacht.

Was soll ich sagen, wir haben tatsächlich nach nur einem Monat und dem täglichen Überprüfen der einschlägigen Online-Portale sowie Gefühlen 100 Telefonaten mit Autohändlern einen wunderschönen Bus für uns gefunden.

Ich bin so froh und hoffe, dass er uns die nächsten Jahre Treue Dienste als Familenkutsche leistet. Auf jeden Fall bringt er alle Voraussetzungen dazu mit und er würde sogar ohne Probleme Platz für vier Kindesitze bieten.

Deshalb fahren wir jetzt öfter Bus... und zwar unseren eigenen.

Montag, 9. September 2013

Wir brauchen ein neues Auto

Während der Schwangerschaft mit der Kaisermotte haben wir mit einem weinenden Auge unser zweisitziges Cabrio verkauft und einen Siebensitzer-Van für unsere wachsende Famile gekauft.

Damals war uns vor allem wichtig, dass auf der Rückbank drei vollwertige Sitze vorhanden waren, damit zwei Kindersitze und ein Erwachsener locker Platz haben. Die beiden Notsitze im Kofferraum sollten immer dann genutzt werden, wenn wir gemeinsam mit Oma und Opa einen Ausflug machten. Wenn die Sitze eingeklappt waren sollte, der Kofferraum auch für den Kinderwagen genügend Platz bieten. Nach einiger Suche haben wir im Mai 2011 so ein Auto gefunden.

Anfangs waren wir total glücklich. Die Babyschale passte trotz wuchtiger Isofix-Basis neben den Kindersitz des Kuschelbärs und der Erwachsene hatte Außen immer noch genügend Platz.
Leider änderte sich dies sehr schnell nach dem Umzug der Kaisermotte in einen Kindersitz. Die Sitze musste aufgrund ihrer Breite auf den beiden äußeren Sitzen angebracht werden. Dadurch fiel das bequeme Einsteigen auf die Notsitze im Kofferraum weg, weil beide Sitze, deren Sitzflächen nach oben klappbar waren und sich dann nach vorne schieben ließen, mit den Kindersitzen belegt waren. Wenn wir also einen gemeinsamen Ausflug unternahmen musste Papa Maus regelmäßig durch den Kofferraum ein- und aussteigen.

Ich kann die Situationen in denen uns Menschen kopfschüttelnd beim Einsteigen beobachtet haben gar nicht mehr zählen und deshalb ist jetzt Schluss. Wir brauchen ein größeres Auto. Punkt.
Eines in dem wir eventuell auch drei Kindersitze ohne Probleme mitnehmen können. Schließlich habe ich im Hinterkopf, dass wir nicht in ein paar Monaten wieder neu mit der Autosuche beginnen wollen.

Wenn wir ein Auto gefunden haben, dass auch für größere Familien den gewünschten Komfort bietet, werde ich natürlich berichten.

Samstag, 17. August 2013

Schlagfertig ist er

Was tun wir Eltern nicht alles um einmal ruhig sitzen bleiben zu können...

Der Kuschelbär und die Kaisermotte spielten friedlich in einiger Entfernung. Wir saßen unter dem Carport und genossen das schöne Sommerwetter. Da die Kinder mit Kreide spielten und nicht alles anmalen sollten, rief ich sie zu mir. Leider wollten sie wie so oft nicht freiwillig kommen.
Papa Maus probierte es also mit einem Trick. Er hatte noch Gummibärchen, das hilft eigentlich immer. Er rief den beiden also zu: "Kommt ihr bitte mal zu mir, ich habe was für euch." Der Kuschelbär antwortete wie aus der Pistole geschossen: "Wir brauchen nichts!" Damit war das Thema für ihn erledigt und ich vor Lachen beinahe vom Stuhl gefallen...

Freitag, 19. Juli 2013

Schau mal wie stark ich bin

Der Kuschelbär ist mit seinen 3,5 Jahren mehr als schlank und sportlich. Mittlerweile geht es so weit, dass er trotz ausgiebigem Essen, einen kleinen Sixpack hat.

Heute habe ich ihn aufgefordert, Oma und Opa seine Bauchmuskeln zu zeigen. Die Kaisermotte schaute interessiert zu. Nachdem alle ausgiebig den Bauch des Kuschelbärs bewundert hatten, stellte sich die Kaisermotte auf ihren Stuhl, zog ihr T-Shirt hoch und zeigte mit ihrem Finger auf ihren kleinen Kullerbauch und behauptete lautstark: "Ich auch Bauch-Mupseln!" Eine der niedlichsten Wortkreationen, die bisher aus ihrem kleinen Mund kam.

Ich bin mir sicher das wird ein geflügeltes Wort bei uns. Schließlich haben wir alle mehr oder auch weniger Mupseln. Ich für meinen Teil habe sogar eher Muuuskeln.